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Keine Obdachlosen in Neunkirchen von Kälteeinbruch betroffen

Nachrichten aus der Region Neunkirchen.

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Neunkirchen. Klirrende Kälte und eisiger Wind sorgen seit ein paar Tagen in ganz Deutschland für Temperaturen weit unter dem Nullpunkt. Viele Kommunen sind deshalb darum bemüht, Obdachlosen eine Unterkunft zu bieten, damit diese nicht auf der Straße übernachten müssen.

Eine Problematik, die sich in Neunkirchen nicht stellt. „Es gibt keine Obdachlosen in Neunkirchen. Auch Personen aus dem randständigen Milieu haben eine Wohnung. Bei uns muss niemand auf der Straße leben. Im Raum Neunkirchen gibt es nur eine Person, die sich freiwillig für ein Leben im Zelt entschieden hat. In diesem Fall können wir natürlich nichts unternehmen. Aber wir haben stets ein Auge darauf und stehen mit ihr in regelmäßigem Kontakt“, erklärt Klaus Heidinger vom Amt für soziale Dienste. Auch der Beigeordnete der Stadt, Sören Meng, bestätigt, dass Obdachlosigkeit in Neunkirchen kein Thema ist. Dennoch sei Streetworkerin Sonja Schirra ständig in Kontakt mit der Szene der Randständigen, und auch mit der Polizei und sozialen Einrichtungen sei die Kommunikation sehr gut. Bei Problemfällen sei man deshalb sofort informiert und könne schnell und unbürokratisch helfen.

In der Ökumenischen Wärmestube im Diakonischen Zentrum in der Hospitalstraße – eine gemeinsame Einrichtung des Diakonischen Werks an der Saar und des Caritasverbandes – beobachtet man in den vergangenen Wochen zwar einen großen Zulauf, allerdings sei der nicht unbedingt auf die aktuellen Minusgrade zurückzuführen, wie Sozialarbeiter Achim Ickler vom Team der Wärmestube erklärt. „Generell ist in den Wintermonaten bei uns viel los. Das hat natürlich auch etwas damit zu tun, dass Treffpunkte im Freien derzeit kaum aufgesucht werden. Außerdem haben viele einen Wohnraum, in dem sie sich nicht gerne den ganzen Tag aufhalten. Bei uns können sich die Leute treffen, aber anders als beispielsweise in Restaurants, müssen sie hier nichts essen oder trinken“, sagt Achim Ickler. pra

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