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Keine Panik: Cattenom probt den Ernstfall heute nur

Schwarze Rauchschwaden über dem Atomkraftwerk Cattenom haben die Bewohner der Region Anfang Juni in Schrecken versetzt. Zum Glück ging er glimpflich aus - die   Großregion probt heute (25.06.2013) bis kommenden Freitag (28.06.2013), was im  Ernstfall zu tun ist.

Schwarze Rauchschwaden über dem Atomkraftwerk Cattenom haben die Bewohner der Region Anfang Juni in Schrecken versetzt. Zum Glück ging er glimpflich aus - die Großregion probt heute (25.06.2013) bis kommenden Freitag (28.06.2013), was im Ernstfall zu tun ist.

Es sind gerade einmal zwei Wochen vergangen, dass erneut schlechte Nachrichten aus dem Atomkraftwerk im lothringischen Cattenom kamen. Dabei hatte der Brand eines Transformators eine Abschaltung in Block 1 sowie schwarze Rauchwolken ausgelöst. Während viele Politiker im Saarland seit Jahren für eine Abschaltung des 1986 ans Netz gegangenen Atomkraftwerks plädieren, bemühen sich bei jedem Zwischenfall die französischen Behörden und der Betreiber EdF um Schadensbegrenzung bei der Aufklärung.

Wie die Situation im Ernstfall aussehen würde, testen die Partner aus der Großregion bei so genannten Präventionsübungen. Diese Woche findet von heute bis Freitag der dritte Teil der grenzüberschreitenden Katastrophenschutzübung im Falle einer unkontrollierbaren Kernschmelze im AKW Cattenom statt. Das so genannte Projekt „Drei Nukleare Übungen in einer“.

Beim ersten Teil dieser Übung war im Juni 2012 getestet worden, inwiefern die verschiedenen Krisenstäbe im Katastrophenfall aktiviert werden und zusammenarbeiten. Der zweite Teil der Übung – geprobt im Dezember 2012 – war der Ausweitung der Notfallschutzmaßnahmen und der Strategien zur Evakuierung der Bevölkerung gewidmet. Zum Abschluss des Szenarios gilt der Meiler wieder als „gesichert“. In dieser Woche soll unter französischer Federführung gezeigt werden, was mit den Strahlungsemissionen und in der verseuchten Großregion passiert. Ob die Kooperation zwischen den Kräften aus Belgien, Luxemburg, dem Saarland und Lothringen funktioniert, darüber wird die Saarbrücker Zeitung berichten. hem
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