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Keine Plage mehr: Am Bostalsee leben nur etwa 25 Kanadagänse

St. Wendel/Nohfelden. Die Zahl der Kanadagänse am Bostalsee hat sich auf etwa 25 Tiere eingependelt. Das sagte Landesjägermeister Daniel Hoffmann auf SZ-Nachfrage. „Die Tiere haben sich nicht so vermehrt, wie ich es erwartet hatte“, erklärt Hoffmann. Er hatte den Landkreis St. Wendel vor anderthalb Jahren in dem Fall beraten. Damals in seiner Arbeit als Wildbiologe, da er zu dem Zeitpunkt noch nicht Landesjägermeister war.

Im Sommer 2011 hatte sich die nicht heimische Gänse-Art am Bostalsee vermehrt und die Hinterlassenschaften der Tiere – besonders im Strandbad Bosen – hatten zu Beschwerden geführt (wir berichteten mehrfach). Hoffmann und auch Naturschutzverbände hatten eine weitere Vermehrung der Tiere am See erwartet, weshalb der Biologe dem Kreis den Abschuss von zehn Tieren empfohlen und der Kreistag dies auch beschlossen hatte. Nach Protesten von Tierschützern jedoch wurde seitens des Landkreises auf den Abschuss verzichtet und stattdessen eine Ausgleichsfläche geschaffen, die von den Kanadagänsen auch angenommen wurde. „Es gibt dennoch eine wachsende Population an Kanadagänsen in den Landkreisen St. Wendel und Merzig-Wadern. Jedoch verteilen sich die Vögel im Umkreis auf kleinere Gewässer“, erklärt der Landesjägermeister. uo


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