L365 Nonnweiler Richtung Weiskirchen Zwischen Wadrill und Steinberg Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (totes Tier) (10:44)

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Keine Steuern fürs Kurbad

Bei den Bürgern schrillen schon die Alarmglocken. Warum soll mit ihrem Steuergeld das Kurbad in Rilchingen gebaut werden, wenn das Hotel und der Wellnessbereich komplett privat finanziert werden? Das wollen wir nicht, ist das klare Ergebnis einer Online-Umfrage der SZ. Zwar versichern die Politiker im Regionalverband, die Baukosten kämen durch die Pacht des Kurbad-Betreibers wieder rein. Aber was passiert, wenn der auf halber Strecke schlapp macht, weil doch nicht so viele Besucher nach Rilchingen kommen wie geplant? Dann hätten Land und Regionalverband mehrere Millionen in den Sand gesetzt.

Völlig konfus wird das Ganze, weil jetzt das Land auch noch 1,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket vom Regionalverband für das Kurbad will. Dieses Geld steht den Schulen zu, die in einem schlechten Zustand sind. Ob der Betrag nach den Wahlen zurückfließt, ist mehr als fraglich. Eins ist klar: Das Großprojekt, das alle wollen, weil es Arbeitsplätze bringt, muss solide finanziert sein. Dazu zählt, dass die Investoren das wirtschaftliche Risiko tragen müssen. Darauf sollten Land und Regionalverband bestehen, damit es keine Bauchlandung gibt. Die Botschaft der Bürger ist deutlich: Wir haben kein Geld zu verschenken. Sie haben Recht.
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