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Kellerbrand in Limbach: Schuld war technischer Defekt

Limbach. Ein heftiger Kellerbrand mit starker Rauchentwicklung in einem Mehr-Parteien-Haus in der Limbacher Weiherstraße hat am Montagabend (28.01.2013) die Kirkeler Feuerwehr auf Trab gehalten. Um 20.13 Uhr wurde Alarm ausgelöst, als erster Löschbezirk waren die Limbacher mit Löschbezirksführer Klaus Schäfer an der Spitze vor Ort.

Dabei beließ es Gunther Klein, als Wehrführer der Kirkeler Feuerwehr Einsatzleiter vor Ort, allerdings nicht. Weil der Limbacher Wehr aufgrund von Wartung ein wichtiges Gerät zur Notfallversorgung von Atemschutz-Geräteträgern fehlte, ließ Klein auch direkt den Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel unter der Führung von Löschbezirksführer Thorsten Klaus ausrücken. „Angesichts der Einsatz-Lage, die sich uns bot, habe ich auch unmittelbar den Löschbezirk Altstadt alarmiert.“

Der verstärkte, angeführt von Löschbezirksführer Tobias Gebhardt, die Bemühungen, den massiven Brand im Keller des Hauses schnell in den Griff zu bekommen. Einsatzleiter Gunther Klein zum Szenario: „Als wir hier eingetroffen sind, standen schon mehrere Bewohner des Hauses auf der Straße. Allerdings herrschte über den Verbleib von zwei weiteren Unklarheit. Wir mussten zu diesem Zeitpunkt davon ausgehen, dass sich diese beiden im oberen Stockwerk befanden.“

Entsprechend dieser Lage bildete die Kirkeler Wehr zwei Trupps. Klein: „Einer ist zur Menschenrettung ins obere Stockwerk gegangen, um zu prüfen, ob sich dort noch Bewohner befinden. Der zweite wurde zur Brandbekämpfung eingesetzt.“ Gleichzeitig habe man einen flankierenden Löschangriff durch ein Seitenfenster gestartet. Um 20.45 Uhr dann gute Neuigkeiten: Der Brand war unter Kontrolle, Bewohner waren nicht verletzt worden, zwei von ihnen waren über Leitern von einem Balkon des oberen Stockwerks in Sicherheit gebracht worden. „Für die beiden bestand aber zu keinem Zeitpunkt Gefahr“, so Klein. Sein Fazit gegen Ende des Einsatzes: „Die Zusammenarbeit der drei Löschbezirke hat wunderbar funktioniert.“

Inmitten der Löscharbeiten fand sich auch Kirkels Bürgermeister Frank John – und das nicht in der Position des Beobachters: „Wir müssen abklären, ob alle betroffenen Bewohner des Hauses für die Nacht eine entsprechende Unterbringung haben.“ Zu stark sei das Haus vom Rauch und den Folgen des Brandes in Mitleidenschaft gezogen. „Wenn nein, dann werden wir als Gemeinde für eine entsprechende Unterkunft sorgen.“ Am Ende musste für einen Bewohner des Hauses ein Hotelzimmer in Limbach bereitgestellt werden.

Am Montagabend herrschte noch Unklarheit über die Ursache des Brandes, die Gründe für seine Heftigkeit und die Schadenshöhe. Schon in der Nacht waren Ermittler des Homburger Kriminaldienstes vor Ort, gestern Morgen setzten die Beamten ihre Untersuchungen fort. Der aktuelle Ermittlungsstand: Ein technischer Defekt an einem Wäschetrockner habe das Feuer ausgelöst, das im Keller gelagerte Gegenstände in Brand gesetzt habe. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei gestern noch keine genauen Angaben machen, sprach aber von einer fünfstelligen Summe.

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