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Kesse Garden winken 7000 Zug-Fans zu

Kleinblittersdorf. Sie strahlten, obwohl die Sonne streikte. Das miese Wetter konnte der Fastnachterlaune beim Umzug an der Oberen Saar in Kleinblittersdorf nichts anhaben. Schon Stunden bevor der Umzug durch den Ort rollte, tanzten und feierten die Narren in den Straßen und Gassen. „Insgesamt machen in diesem Jahr 40 Gruppen mit. Das ist ein Rekord. Bei der Besucherzahl dürften wir so um die 7000 liegen“, sagte Uwe Peters. Der Vorsitzende des Vereins Fastnachtsumzug Obere Saar hat das närrische Treiben durch Kleinblittersdorf mit einem fünfköpfigen Team bereits zum dritten Mal organisiert. Um 14.11 Uhr eröffnete der bunte Wagen des Schäferhundevereins aus Kleinblittersdorf den Umzug. Gefolgt von Bliesransbachs Heckeholern, die mit Garden, Clowns und Männerballett angereist waren.
 
Auf der Bühne in der Elsässer Straße sorgten Mitglieder des Gemeinderates und der Moderator des Umzuges, Helmut Alf, für Stimmung. Das Bütten-Ass der Karnevalsgesellschaft „M'r sin nit so“ kommentierte alle vorbeifahrenden Wagen und hatte für ausgefallene Figuren immer einen kecken Spruch zu bieten. Die flotte Musik kam auch vom Blasorchester Obere Saar. Diese Meister der schmissigen Melodien rollten auf einem Lkw an den jubelnden Fans vorbei und schmetterten denen einen Fastnachts-Hit nach dem anderen in die Gehörgänge. Bürgermeister Stephan Strichertz begnügte sich nicht mit einem Bühnenplatz. Er war mittendrin dabei – auf dem Wagen des Alten- und Pflegeheims Haus Saarblick mit Kleinblittersdorfs Fastnachts-Urgestein Julius Karmann. Der hatte jahrelang auf seinem kleinen Traktor den Fastnachtsumzug eröffnet. „Ob als Erster, als Letzter oder mittendrin, Hauptsache man ist beim Umzug dabei“, rief Karmann mit einem Lächeln.
 
Aus Brebach, Güdingen, Gersweiler und dem französischen Schweyen war Spielmannszüge dabei und unterhielten die Narren am Straßenrand mit ausgefallener Musik. Neben Bliesransbachs Heckeholern machten Auersmachers Kowe, Sitterswalds Kappeskepp und die Bübinger Holzäppel mit aufwändig geschmückten Fastnachtswagen von sich reden. Genau wie die Feuerwehren aus Kleinblittersdorf und Bliesmengen-Bolchen. Und nachdem der Sportverein und der Motorsportclub Auersmacher sowie die Holzwirm und die Knebdreher aus Kleinblittersdorf die Bühne passiert hatten, kamen am Ende des Zuges wie immer die Lokalmatadore. Mit sieben Gruppen zogen die Kleinblittersdorfer Rebläuse durch den Ort und machten noch einmal mächtig Stimmung, bevor der 51. Fastnachtsumzug an der Spiel- und Sporthalle endete – und zum Thema vieler angeregter Gespräche in den Kneipen des Ortes wurde. 
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