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Kinder für Leichtathletik begeistern: Sie ist neue Sportkoordinatorin im Saarland

Saarbrücken. Keine drei Wochen ist Janina Goldfuß im Saarland – und doch schon ganz schön rumgekommen. Denn in ihrer neuen Aufgabe als Sportkoordinatorin beim Saarländischen Leichtathletik-Bund (SLB) hilft die deutsche Meisterin im 800-Meter-Lauf, das Projekt „Wandertag nach Olympia“ zu stemmen. Damit sollen Kinder bereits in jungem Alter für die Leichtathletik begeistert werden. Also tingelt Goldfuß durch die Lande und besucht Grundschulen – immer geleitet vom Navigationssystem. „Ich war zum Beispiel in Berus und in Altforweiler. Und in Rehlingen“, sagt die 26-Jährige.

Wegen einer Wadenverletzung verpasste Hallensaison 

Nach Rehlingen wird sie auch am kommenden Montag fahren. Allerdings nicht an eine Schule, sondern ins Bungertstadion zum traditionellen Pfingstsportfest – ein Termin, der schon lange regelmäßig in ihrem Kalender vorgemerkt ist. „Ich laufe dort jedes Jahr. Die Atmosphäre ist immer sehr familiär“, sagt Goldfuß, die für den TV Wattenscheid startet. Im vergangenen Jahr lief sie die 800 Meter in Rehlingen in 2:03,63 Minuten. Eine Zeit, mit der sie in diesem Jahr auch zufrieden wäre. Wegen einer Wadenverletzung musste sie die Hallensaison auslassen. „Zuletzt bin ich im August 2009 ein 800-Meter-Rennen gelaufen. Ich muss also erst wieder das Wettkampfgefühl bekommen“, erklärt die Läuferin. Ein wenig Fahrt aufgenommen hat sie schon am vergangenen Wochenende, als sie beim Läufertag in Dortmund über 1000 Meter gewann. Ihr großes Ziel sind die Europameisterschaften in Barcelona (7. Juli bis 1. August). Um die Norm von 2:01 zu knacken, will Goldfuß auch Wettbewerbe im Ausland bestreiten – und zur Titelverteidigung bei den deutschen Meisterschaften (17. und 18. Juli) antreten.

 "Ich fühle mich sehr wohl"

Die Trainingsbedingungen an der Hermann-Neuberger-Sportschule findet sie ideal. Die acht bis neun Einheiten, die sie derzeit pro Woche absolviert, seien bestens mit ihrem Job zu vereinbaren. „Ich bin sehr flexibel in meinen Arbeitszeiten. Außerdem schaue ich von meinem Büro ja direkt auf die Laufanlage“, erzählt Goldfuß, die auch eine Läufergruppe aus Schülern des Rotenbühl-Gymnasiums trainiert, zu der auch Saar-05-Hürdensprinterin Jenna Pletsch gehört.

Janina Goldfuß hat sich also in der kurzen Zeit, die sie hier ist, schon gut eingelebt. „Alle haben mich sehr nett empfangen. Ich fühle mich sehr wohl“, sagt sie. Und wenn sie weiter soviel herumkommt, kennt sie das Saarland bald so gut wie ihre eigene Westentasche – auch ohne Navigationssystem

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