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Kindertagesstätten werden kräftig ausgebaut

Saarbrücken. Der symbolische Spatenstich für den Ausbau der Kindertagesstätte in Brebach ist gemacht, jetzt kann der 370 Quadratmeter große Anbau für zwei zusätzliche Krippengruppen mit insgesamt 20 Kindern gebaut werden.

1,61 Millionen Euro soll der Anbau kosten, die Stadt hat beim Familienministerium des Saarlandes einen Förderantrag gestellt. Wie viel Geld aus der Landeskasse kommt, sei aber ungewiss. Umso mehr freut sich Oberbürgermeisterin Charlotte Britz über die Entscheidungen von Stadt- und Bezirksrat, demnach wollen sie zur Not auch das Geld aus dem Stadthaushalt zur Verfügung stellen.

Insgesamt will die Stadt in dem gerade begonnenen Jahr rund sieben Millionen Euro in Kindertageseinrichtungen investieren. Die Stadtpressestelle nennt folgende Projekte: Eine Million soll der Neubau für vier Gruppen beim Montessori-Kindergarten kosten. Die Kindertagesstätte soll durch einen Anbau für 400.000 Euro erweitert werden, der Anbau der Kita Eschberg soll 550.000 Euro kosten. Fünf neue Gruppen sollen im 2,35 Millionen teuren Neubau der Kita Jägersfreude Platz finden, sogar sechs Gruppen in der Kita am Malstatter Kirchberg. Hier gibt die Stadt Kosten in Höhe von knapp einer Million Euro an.
Planungskosten für den Neubau von Kindertagesstätten mit sechs Gruppen in Höhe von je 30.000 Euro hat die Stadt bereits für die Kindertagesstätten am Franzenbrunnen und im Füllengarten für dieses Jahr veranschlagt. Die Kosten für diese beiden Baumaßnahmen sollen sich insgesamt auf je 2,9 Millionen Euro belaufen.

Bauarbeiter mit Baggern werden Arbeiten in Brebach erledigen, und die Kindergartenkinder werden sie dabei ganz genau beobachten.
Die Kinder haben mit ihren Erzieherinnen nämlich ein Baustellenlied gedichtet, das von den „Zehn kleinen Bauarbeitern“. Im Anschluss an den Spatenstich für den Ausbau der Kindertagesstätte haben sie das Lied vorgetragen. Nach den Strophen, in denen die Bauarbeiter Bäume gefällt, Wurzeln entfernt, den alten Anbau und die Treppe abgerissen haben, endet das Lied abrupt. Noch. Denn mit dem Baufortschritt soll auch das Lied weiter getextet werden, und wenn dann die Einweihungsfeier stattfindet, wollen die Kinder das ganze Lied vortragen.

Oberbürgermeisterin Britz zitierte einen Jungen, mit dem sie vor dem Spatenstich gesprochen hat: „Er hat gesagt: Wenn die hier fertig sind, dann bin ich ja schon in der Schule.“
Die meisten der Kinder werden aber noch da sein, denn Ende 2012 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.
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