L 365, Vollsperrung für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen in der Ortsdurchfahrt Sitzerath, aufgrund eines liegengebliebenen Schwertransportes Für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen besteht keine Vollsperrung. (19.09.2017, 01:43)

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Kinowoche in St. Ingbert startet am Freitag

Nachrichten aus der Region St. Ingbert.

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St. Ingbert. Eine Filmpremiere, Männerherzen und wilde Tiere stehen im Mittelpunkt der Kinowoche in der St. Ingberter Kinowerkstatt, Pfarrgasse 49. Los geht es am Freitag, 23. September, 17 Uhr.

Dann steht noch einmal „Noise and Resistance“ (Deutschland 2011) von Francesca Araiza Andrade und Julia Ostertag auf dem Programm. Die beiden Regisseurinnen begeben sich mitten hinein in eine höchst lebendige und pulsierende, eine aufbegehrende und selbstbewusste Szene: Ob Hausbesetzer aus Barcelona, Antifaschisten in Moskau, niederländische Gewerkschaftskämpfer, die Aktivisten des englischen CRASS-Kollektivs, queere Wagenplatzbewohner aus Berlin oder Punkgirl-Bands aus Schweden – immer ist die Musik eine kollektive Selbstbehauptung, ein vertontes Nein, dessen Lösung „Do it yourself!“ zur lautstarken Internationale des 21. Jahrhundert geworden ist. „Noise and Resistance“ ist eine inspirierende Reise durch Europas Utopia der Gegenwart, an subkulturelle Sehnsuchtsorte, wo aus Unabhängigkeit Gemeinschaft entsteht – und der beste Punk- Sound, den man seit Jahren gehört hat.

Am Samstag, 24. September, um 20 Uhr lädt Jungfilmer Jörn Michaely zur Premierenfeier mit Filmvorführung seines neuen Films „Abgefahren“ ein. „Männerherzen und die ganz große Liebe“ ist gerade in den Kinos gestartet. Passend dazu gibt es in der St. Ingberter Kinowerkstatt Teil Eins von „Männerherzen“ zu sehen und zwar am: Samstag, 24. September, 23 Uhr; am Sonntag, 25. September, um 20 Uhr sowie am Montag, 26. September, um 18 und um 20 Uhr. Fünf Prototypen des „starken Geschlechts“ auf der Suche nach der großen Liebe und ein wenig Glück in einer Zeit, in der Männer längst nicht mehr genau wissen, was es heißt, „ein Mann“ zu sein und was Frauen eigentlich von ihnen erwarten. Der sympathische Chaot Philipp (Maxim Mehmet) steht beruflich vor dem Aus, als ihm Gelegenheitsfreundin Nina (Jana Pallaske) eröffnet, dass er Vater wird. Seinem Freund Niklas (Florian David Fitz) dagegen, einem erfolgreichen Werber, scheint alles zu gelingen, Ehe und Eigenheim warten. Wenn da nicht diese Panik wäre, sich festzulegen. Musikproduzent und Womanizer Jerome (Til Schweiger) stellt sich diese Frage erst gar nicht – für ihn ist das Leben ein einziger Rausch. Nur der unglaublich betreuungsintensive Schlagerstar Bruce (Justus von Dohnányi) kann ihn aus der Fassung bringen. Wegen der großen Nachfrage zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert am Sonntag, 25. September, um 16 Uhr noch einmal den Film „Serengeti – die große Wanderung“ (Deutschland 2010) von Reinhard Radke.

„Serengeti“ begleitet die Bewohner der Savanne und ihre verschlungenen Schicksale; alle dem Wechsel zwischen Regen- und Trockenzeit, zwischen paradiesischer Üppigkeit und gnadenloser Härte, unterworfen. 50 Jahre nach Bernhard Grzimeks Oscar-gekröntem Film „Serengeti darf nicht sterben“, hat der renommierte Tierfilmer und Zoologe Reinhard Radke „nachgeschaut“, was in der langen Zeit seither in der Serengeti geschehen ist. In wunderbaren berührenden Bildern fängt die deutsch-britische Naturdokumentation das Leben und die Bewohner dieser einzigartigen Landschaft ein. red

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