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Kirkeler Felsenpfad: Klettern erwünscht!

Kletterfelsen im Kirkeler Wald durften zeitweis enicht mehr beklettert werden.  Dieses Verbot sorgte für Ärger und wurde nun aufgehoben.

Kletterfelsen im Kirkeler Wald durften zeitweis enicht mehr beklettert werden. Dieses Verbot sorgte für Ärger und wurde nun aufgehoben.

Kirkel. Nicht alle Kirkeler seien begeistert davon, dass ihr Wald zur Kernzone der Biosphäre gehört, weil dies spürbare Einschränkungen mit sich bringe, hatten wir kürzlich vermeldet. Ein Grund dafür war die Sperrung mehrerer beliebter Kletterfelsen am Felsenpfad.

Komme die Sperrung der Felsen, bedeute dies das Ende aller Kinder-Kletterkurse am Felsenpfad, die bisher an den leichteren Felsen üben durften. Das hatte vor allem Kirkels Kletter-Experte Wolfgang Kraus beklagt. Doch nach einer Ortsbesichtigung soll es jetzt wieder grünes Licht für alle Kletterfelsen geben.

Klettern  bleibt gestattet

Das hat der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr, Klaus Borger, klar gemacht. Bei dem Vor-Ort-Treffen am Felsenpfad waren unter anderem Vertreter der Gemeinde Kirkel, des Saarpfalzkreises, der Saarländischen Naturwacht, des Landesinstitutes für Präventives Handeln, des Saarländischen Bergsteiger- und Skiläuferbund und des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau dabei. „Seit Jahren werden hier an bestimmten Felsen Kletterkurse angeboten. Dabei handelt es sich zweifelsfrei um eine räumlich begrenzte Nutzung, die nicht zu einer Beeinträchtigung der Kernzone geführt hat“, so Staatssekretär Borger. „Aus diesem Grund bleibt das Klettern entlang des Felsenpfades, beginnend von den so genannten „Unglücksfelsen“ bis einschließlich „Sonnendach“, gestattet.“

In Biosphärenreservaten sollten zwar Fauna und Flora geschützt werden, dabei werde der Mensch aber nicht ausgesperrt. „Das ist genau die Entscheidung, die die Gemeinde Kirkel und die Saarpfalztouristik haben wollten“, sagte der Beigeordnete Axel Leibrock, der für Natur und Tourismus in der Gemeinde zuständig ist. Jetzt könnten wie bisher Kletterkurse durchgeführt werden, die sich an alle Alters- und Niveaustufen richteten, „vor allem natürlich an Kinder, die die größte Gruppe stellen. Ich gehe davon aus, dass der Kletterlehrer Wolfgang Kraus seine abgesagten Kurse gemeinsam mit der Saarpfalztouristik jetzt wieder in Angriff nimmt“, so Leibrock.

Wolfgang Henn von der Saarpfalz-Touristik betonte, dass das Klettern in Kirkel eines der wenigen Angebote sei, bei dem in kurzer Zeit alle vier Kurse mit je 16 Teilnehmern ausgebucht seien: „Ein sehr wichtiges Produkt, um Biosphäre zu vermarkten“ so Henn.“ red

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