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Kirkeler Wurstmarkt: Veranstalter ziehen positive Bilanz

Foto vom Kirkeler Wurstmarkt 2013.

Foto vom Kirkeler Wurstmarkt 2013.

Ein den hohen Temperaturen entsprechend akzeptabler Freitag, ein ordentlicher Samstag und feiner Sonntag, ein guter Montag und ein hoffentlich ebenfalls respektabler Schlussdienstag: Hubert Pfeifer, der erste Vorsitzende des Männergesangvereins 1848 Kirkel als Veranstalter, und Dietmar Schäfer, der zweite Vorsitzende des Vereins, zogen gestern eine gute Bilanz des 60. Kirkeler Wurstmarktes, Superlative im Bezug auf den Publikumszuspruch blieben im Gespräch mit unserer Zeitung allerdings aus. Gefragt nach dem gefühlten Ergebnis in der Wurstmarkt-Küche, hier ist der Verein auch in Zeiten privater Partnerschaften noch federführend, sagte Dietmar Schäfer, Chef der Tellerküche: „Es war in diesem Jahr ein eher entspanntes Arbeiten, lange Schlangen sind ausgeblieben, es hat sich eher kontinuierlich über die Stunden verteilt.“ Insgesamt habe sich das hochsommerliche Wetter nicht unbedingt förderlich auf den Verkauf von Grillhähnchen, Eisbein oder Leberknödel ausgewirkt. Trotzdem sei der vor drei Jahren wieder ins Angebot aufgenommene Saumagen deutlich stärker nachgefragt worden als im vergangenen Jahr, „für den heutigen Dienstag habe ich hier noch einmal nachgeordert“, so Schäfer. „Das war überraschend für uns.“

Hubert Pfeifer zeichnete seinerseits als Verantwortlicher des veranstaltenden MGV ein realistisches Bild des Jubiläums- Wurstmarktes. Mit Bezug auf den traditionell stärksten Tag des Festes, den Montag mit dem Auftritt der Midnight Ladies, sprach Pfeifer von einem „guten Besuch, die Band ist wieder gut angekommen und war das erwartetet Highlight“. Pfeifer und Schäfer gestanden aber auch ein, dass auch hier der fulminante Andrang, den die Landshuter Damen noch vor Jahren ausgelöst hätten, ausgeblieben war. Schäfer erinnert an die Zeiten, als Speisezelt und Bühnenzelt noch getrennt waren und Letzteres am Montagabend beim Auftritt der Midnight Ladies an seine Kapazitätsgrenze gekommen war. „Von diesen Zeiten sind wir im Moment weit entfernt.“ Trotzdem sei das Konzert der bayerischen Formation nach wie vor eine Kultveranstaltung, ergänzte Pfeifer. Sein Fazit der fünf Tage: „Man muss mit dem Besuch zufrieden sein.“

Bleibt die Frage nach der Zukunft des Kirkeler Wurstmarktes, auch in Absprache mit den neuen privaten Partnern Michael Blauth und Martin Wahrheit. Hier verdeutlichten Pfeifer und Schäfer für das Jahr 2014 und den 61. Kirkeler Wurstmarkt, dass man auch über Veränderungen nachdenken werde. So sei eine Verkleinerung des Festzeltes und eine dadurch ermöglichte weitere Vergrößerung des in diesem Jahr bestens angenommenen Biergartens eine denkbare Option. Pfeifer: „Darüber muss man reden.“

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