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Kita soll im August 2013 öffnen

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Riegelsberg. Der erste Spatenstich genügte Klaus Häusle nicht. Nachdem der Spaten zur Seite gelegt war, schwang sich der Riegelsberger Bürgermeister gestern in die Kabine eines Baggers und überraschte die Gäste mit seinen Manövrierkünsten in morastigem Gelände. Jetzt war er auch offiziell gefallen, der Startschuss zum Bau der Kindertagesstätte in der Ronnertswies. Wobei der SPD-Politiker einen neuen Begriff ins Spiel brachte. Häusle sprach von einem Kinder- und Familienzentrum, das mehr als eine Kita biete, Angebote für Kinder und Familien bündele. 2,56 Millionen Euro kostet nach Angaben des Verwaltungschefs das moderne Gebäude. An der Gemeinde blieben rund 1,2 Millionen Euro hängen. Der Rest komme durch Zuschüsse von Bund, Land und Regionalverband zusammen.

Die neue Kindertagesstätte ersetzt sozusagen den katholischen Kindergarten St. Josef in der Buchschacher Straße. Der soll geschlossen werden, sobald die Kinder im Neubau betreut werden können. Dort soll es folgendes Angebot geben: zwei Regelgruppen mit 50 Regelplätzen (davon 20 Tagesplätze), eine altersgemischte Gruppe mit 13 Regelplätzen (davon fünf Tagesplätze) sowie fünf Krippenplätzen und eine Krippengruppe mit zehn Plätzen. Somit sollen insgesamt 78 Kinder in vier Gruppen in der neuen Einrichtung – geführt von der Arbeiterwohlfahrt – betreut werden. Häusle: „Ziel ist, die neue Kindertagesstätte im August 2013 zu beziehen.“

Diesem Zeitplan stimmte Rainer Walle zu. Der Geschäftsführer der Firma Walle Architekten und Ingenieure stellte den Plan für das neue Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 1200 Quadratmetern vor. Nach Walles Ausführungen wird beim Bau auf rechtwinklige Ecken verzichtet, die fließende Form ziehe sich durchs ganze Gebäude. Dort werde es verdammt schwer fallen, ein Kind in die Ecke zu stellen, scherzte Walle in Richtung der versammelten Erzieherinnen.

In der Ronnertswies entstehe eine „tolle Einrichtung mit guter Konzeption“ lobte Peter Barrois von der Arbeiterwohlfahrt. Bereits zum 1. August dieses Jahres werde die Betriebsträgerschaft des Kindergartens St. Josef von der Kita gGmbH zur Awo übergehen, sagte er. Dank der „hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten“ laufe dieser nicht einfache Prozess nahezu reibungslos

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