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Kleinblittersdorf bekommt Bordell direkt an der Grenze

Der Gemeinderat von Kleinblittersdorf hat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag gebilligt, dass der Ortsteil Kleinblittersdorf wieder ein Bordell bekommt. Und zwar im Anwesen „Zur Fabrik 14“. Es liegt nur wenige Meter von der Umgehungsstraße am Industriegebiet „Alte Ziegelei“. Die SPD-Fraktion stimmte mit 13 Stimmen für die Nutzung als Bordell.

 

Aus den Fraktionen der Linken, der Grünen und der CDU gab es acht Gegenstimmen und eine Enthaltung. „Wir treffen in diesem Fall keine einheitliche Entscheidung. Jeder kann für sich entscheiden, ob er das Bordell möchte“, sagte Manfred Paschwitz von der CDU vor der Abstimmung.

 

Bereits der Ortsrat von Kleinblittersdorf war bei zwei Enthaltungen einstimmig für die Nutzung als Bordell. Kleinblittersdorfs Ortsvorsteher Hans-Josef Bur befürwortet den Plan genauso wie die komplette SPD-Fraktion .

 

„Wir könnten uns auch eine bessere Nutzung des Gebäudes vorstellen. Aber wenn wir das Bordell ablehnen, sollten wir auch eine andere Lösung für das Gebäude parat haben, und die hat zurzeit niemand. Zudem ist das Haus abgelegen, so dass keiner belästigt wird“, sagt Bernd Dick, Sprecher der SPD-Fraktion . Die Verwaltung hatte sich im Vorfeld gegen ein Bordell ausgesprochen. Jetzt war der Gemeinderat am Zug.

 

„Ich kann mir für eine städtebauliche Entwicklung weitaus bessere Dinge vorstellen als ein Bordell. Ich bin sehr überrascht von der schnellen Entscheidung des Rates zu diesem Thema. Im Frühjahr hat der Rat noch einer Veränderungssperre für das Grundstück zugestimmt, um Casinos oder Bordelle zu verhindern“, sagt Bürgermeister Stephan Strichertz.

 

Mit einer weiteren Abstimmung beschloss der Rat, dass die Gemeinde das Verwaltungsgebäude in der Alten Schulstraße, in dem auch der Rat tagt, an einen Investor verkauft. Zudem wird ein weiteres Verwaltungsgebäude, das gegenüber dem Historischen Rathaus, an die Gemeindewerke verkauft.

 

Mit den Erlösen und zusätzlichem Fördergeld wird das historische Rathaus saniert und bekommt einen Anbau, damit die Gemeindeverwaltung bald unter einem Dach arbeitet. Auch der Gemeinderat erhält dort einen neuen Sitzungssaal.

 

Strichertz schätzt vorsichtig, dass Um- und Anbau 2017 beginnen und dass im Sommer 2018 alles fertig sein könnte.
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