A620 Saarlouis - Saarbrücken Zwischen AS Saarbrücken-Luisenbrücke und AS Saarbrücken-Bismarckbrücke in beiden Richtungen mit Hochwasser ist zu rechnen Eine Einrichtung der Hochwasserumfahrung auf der A 620 für den späten Nachmittag/ Abend kann zur Zeit nicht ausgeschlossen werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Fahrzeuge vorsorglich nicht im Umfahrungsbereich/ Gefährdungsbereich abzustellen und die mögliche Sperrung in die Fahrzeit einzuberechnen. (11.12.2017, 16:21)

A620

Priorität: Dringend

2°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
2°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Kleinblittersdorfer (24) wegen Internet-Straftaten festgenommen

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Kleinblittersdorf am 10. Februar fanden die Ermittler zahlreiche Beweismittel. Der arbeitslose Mann wurde daher im Anschluss daran dem Haftrichter vorgeführt und in die JVA Saarbrücken eingeliefert.

Die Polizei-Dezernate "Wirtschafts-Kriminalität" und "Cybercrime" ermittelten gemeinsam. Nach ihren Erkenntnissen hat der Mann über Monate seinen Lebensunterhalt mit der Begehung von Internet-Straftaten bestritten. Aufmerksam wurden sie auf den Mann durch Polizei-Hinweise aus Rostock und Görlitz: Dort war man auf einen noch Unbekannten aus dem Großraum Saarbrücken aufmerksam geworden, der sich zahlreiche falsche virtuelle Identitäten zugelegt hatte.
Die saarländische Polizei identifizierte den Kleinblittersdorfer (24). Er war bereits 2010 wegen Computerstraftaten zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Über 500 Mal kaufte er diesmal laut Polizei via Internet zusammen mit weiteren Mittätern Bahntickets der Deutschen Bahn. Bezahlt wurden die Tickets mit gestohlenen Kreditkarten-Daten. Um an diese Daten zu gelangen, hatte er Pishing-Websites erstellt.
Auf solchen sogenannten Pishing-Websites fordern Online-Betrüger unter zahlreichen Vorwänden zur Preisgabe der Kreditkartendaten auf. Meist haben die Opfer zuvor eine E-Mail erhalten mit der Aufforderung, die Pishing-Website zu besuchen, um so ihre Daten zu schützen. Auf der Website sollen sie dann ihre Daten in ein Formular eingeben. Die Daten landen direkt dann bei Betrügern.

Mit auf solche oder ähnliche Weise "abgefischten" Kreditkarten-Daten bezahlte der Kleinblittersdorfer auch eigene Bestellungen bei Internetversandhäusern. Die Waren, meist Elektronikartikel, bot er wiederum zu Kauf an - aber nur gegen Vorkasse. Die im Voraus bezahlten Waren kamen jedoch nie bei seinen Kunden an.

Mit den ausgespähten Kundendaten riefen der 24-Jährige oder dessen Mittäter gebührenpflichtige 0900-Servicerufnummern eines Telekommunikations-Anbieters an. Die Nummern hatte der Kleinblittersdorfer zuvor selbst bei Mehrwertdienste-Anbietern angemietet.

Wer die Mittäter des Kleinblittersdorfers (24) sind, darüber machte die Polizei heute noch keine Angaben.

 
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein