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Kleine Jaguare noch ein Jahr im Zoo Saarbrücken

Saarbrücken. Wenn Tierpflegerin Susanne Böse-Seitz die drei Jaguarkinder – die neuen Attraktionen des Zoos – in ihrem Gehege unter die Lupe nehmen will, dann muss sie zwei „Hindernisse“ überwinden. Erstens: Die Kleinen leben mit Jaguarmama Antonia in einem Gehege, und Böse-Seitz muss dieses Gehege mit einer Vorrichtung so teilen, dass die Kleinen in einem abgetrennten Winkel des Geheges sind – und ihre Mama im anderen Teil. Sonst würde die Mama den Besuch verhindern. Zweitens: Auch die Kleinen fauchen die Pflegerin zunächst kräftig und misstrauisch an. Da hilft der Schlüsselbund von Böse-Seitz – er weckt die „kindliche“ Neugier der Katzen und die siegt sofort über ihre Kampfbereitschaft. „Sie interessieren sich für alles. Besonders gern spielen sie mit Bananenkisten“, erzählt Böse-Seitz. Mittlerweile haben die drei auch Namen: Die Jungs heißen Branco und Gomez – und das Mädchen Gracia. Das Mädchen ist zierlicher als die Jungs. Die beiden kann man nur an der Fellzeichnung auf der Stirn unterscheiden. „Momentan bekommen die drei noch Muttermilch. Aber manchmal knabbern sie schon an den Resten von Antonias Mittagessen – wie wenn ein Kind vom Teller der Eltern probieren darf“, berichtet Böse-Seitz. Sie arbeitet bereits 19 Jahre im Saarbrücker Zoo und war schon immer Raubtier-Fan. „Die Drillinge sind mir ans Herz gewachsen. Auch wenn sie nicht so zutraulich sind wie Antonias erstes Baby Bonita.“ Bonita war vor rund einem Jahr zur Welt gekommen, aber die Mutter mochte sie nicht – weshalb Tierpfleger Andreas Braun Bonita mit der Flasche aufzog, bevor sie in einen Zoo nach England kam. Der Jaguarvater Badajos muss immer, wenn Antonia Kinder hat, in ein anderes Gehege, weil er für die Kinder gefährlich ist.

„Wir werden die Kleinen ein Jahr behalten, in freier Wildbahn bleiben Jungtiere auch etwa eineinhalb Jahre bei ihrer Mutter“, erklärt Böse-Seitz.

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