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Kleine Spürnasen machen große Entdeckungen

Karoline Hrasky und Darleen Rausch vom Neunkircher Steinwald-Gymnasium untersuchten, ob die Angaben auf Wäsche-Etiketten verbindlich sind oder man nicht auch heißer bügeln kann. Ergebnis: Heißer bügeln um eine Stufe geht, spart Zeit aber kein Geld.

Karoline Hrasky und Darleen Rausch vom Neunkircher Steinwald-Gymnasium untersuchten, ob die Angaben auf Wäsche-Etiketten verbindlich sind oder man nicht auch heißer bügeln kann. Ergebnis: Heißer bügeln um eine Stufe geht, spart Zeit aber kein Geld.

Saarbrücken. Konzentriert saßen die jungen Nachwuchsforscher an ihren Ständen und warteten auf die neugierigen Fragen der Besucher. Am Dienstag und Mittwoch fand zum zehnten Mal der saarländische Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ in der Saarbrücker Congresshalle statt, die Juniorensparte von „Jugend forscht“. Teilnehmen konnten Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren. Unter dem Motto „Deine Idee lässt dich nicht mehr los?“ präsentierten 75 Jungen und 56 Mädchen einer Jury und den Besuchern ihre Projekte – fünf Teilnehmer mehr als im vergangenen Jahr. „Aufgrund des Mottos ist in diesem Jahr der Einfallsreichtum der Kinder besonders gefragt“, erläuterte Monika Reiter, Leiterin des Wettbewerbs. Kriterien der Jury seien unter anderem Logik und Sorgfalt bei der schriftlichen Arbeit sowie die Präsentation des Projektes am Stand.

Kreativ waren die kleinen Spürnasen allemal – nicht nur bei der Gestaltung der Stände. „Wir haben untersucht, wie Früchte Strom leiten“, erklären beispielsweise der elfjährige Paul Esser und der zwölfjährige Joshua Pfeiffer aus Spiesen-Elversberg. Grund zur Freude hatten Susen Hesch (13) und Jacqueline Welsch (13) aus Ottweiler sowie Michelle Maurer (12) aus Stennweiler: Mit ihrer Untersuchung zu den Auswirkungen der Erderwärmung in Europa erreichten sie den dritten Platz im Bereich der Geo- und Raumwissenschaften. „Wir haben bei verschiedenen Temperaturen Kresse gepflanzt“, erklärten die drei Mädchen. Um das Klima positiv zu beeinflussen, rieten sie von Flugreisen ab. Den Sonderpreis Regionalsieg für das beste interdisziplinäre Projekt und damit die Qualifikation für eine Teilnahme am Landesentscheid von „Jugend forscht“ am 12./13. März an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken erhielten Yanick Prianon (12) und Lennart Biesel (11) aus Riegelsberg sowie Felix Thinnes (12) aus Heusweiler. Sie hatten ein Solarmodul gebaut. „Wir wollten erreichen, dass eine Solarzelle mehr Strom bekommt“, erklärt Lennart. Auf die Frage, ob man ihr Solarmodul auch im Alltag einsetzen könne, nickte er: „Man könnte es theoretisch auf Dächern und in Parks verwenden.“ chr

AUF EINEN BLICK

Preisträger nach Kategorie: Arbeitswelt: Darleen Rausch, Karoline Hrasky, Biologie: Michel Ludewig, Amelie Ludewig, Chemie: Lisa Yono, Kerstin Richter, Geo- und Raumwissenschaften: Eliane Tuchborn, Sinah Stresser, Mathematik/ Informatik: Luisa Theobald, Hanna Lermen, Physik: Louisa Gerhard, Technik: Julie Hohmann, Dana Fritzinger.

Sonderpreise erhielten Omnia Boukoftane, Lea- Marie Burger, Juliana Maria Philippi; Eliane Tuchborn, Sinah Stresser; Yanick Prianon, Felix Thinnes, Lennart Biesel; Julie Hohmann, Dana Fritzinger; Luca Obermann, Alexander Rost, Jona Simon; Tobias Schnur, Jeremia Gabriel, Philipp Göddel, Louisa Gerhard. chr

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