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Klimaschutz fängt beim Kochen an

Saarbrücken. Zusammen mit Barbara Schröter und Angelika Baumgart von der Verbraucherzentrale Saar hat Bürokauffrau Manuela Renkert, 27, zu Hause in der Saarbrücker Wohnung eine erste Bestandsaufnahme zum Thema gemacht: Wie kann ich bei der Ernährung das Treibhausgas CO2 einsparen? Kurz darauf fand ein Termin im Beisein der Medien statt, bei dem Expertin Schroeter erste Empfehlungen aussprach. Manuela Renkert ist eigentlich schon eine „ziemlich gute“ Verbraucherin im Sinne der Zielvorgabe.

Sie isst nur einmal im Monat Fleisch und vermeidet damit die Verbreitung klimawirksamer Gase, die bei der Aufzucht von Rindern entstehen. Kritisch zu sehen sind auch Butter und Milch – Manuela Renkert kann auch hier punkten, denn sie isst am liebsten Margarine. Und da viel frisches heimisches Gemüse auf dem Speiseplan steht, laut Barbara Schroeter das Unschädlichste, was man sich denken kann, besteht der Optimierungsbedarf allenfalls im Detail.

Die Familie erhielt von der Verbraucherzentrale einen so genannten Saison-Kalender, aus dem hervorgeht, welche Obst- und Gemüsesorten gerade in der Region angebaut werden und somit auf kurzen Wegen und umweltfreundlich zu haben sind. Schließlich gilt der Transport von Lebensmitteln im Flugzeug als besonders schädlich.

Bei Getränken lautet der Rat: Leitungswasser. Auf Platz zwei steht Mineralwasser aus der Region. Empfohlen werden generell Bioprodukte, weil sie mit weniger Dünger angebaut werden als konventionelle Lebensmittel. Bei Verpackungen ist auf die Vermeidung von Aluminium zu achten, einkaufen um die Ecke zu Fuß ist natürlich lieber gesehen, als mit dem Auto drei Brötchen holen zu fahren. Barbara Schroeter empfahl der „Muster-Hausfrau“, mit geschlossenem Deckel zu kochen und den Backofen nicht vorzuheizen.

Ein vielleicht überraschendes Lob gab es für Elektro-Kleingeräte wie Eierkocher und Kaffeemaschine. Als „absolut bestes“ Kleingerät gilt der Wasserkocher, der schneller arbeitet als eine Herdplatte und viel weniger Energie schluckt. Spülmaschine ist immer besser als Handwäsche. Manuela Renkert hat sich vorgenommen, in den nächsten Wochen beim Einkaufen, Kochen und Essen besonders auf „Klimaschonung“ zu achten. Peter Wagner  
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