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Knapp 3500 Teilnehmer starteten gestern Abend beim Homburger Firmenlauf

(Symbolbild)

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Da wird es endlich einmal richtig Sommer in diesen regenreichen Wochen, aber dann gleich so, dass es Menschen, die sportlich unterwegs sind, schwer haben, einen kühlen Kopf zu bewahren.

 

Pünktlich zum Homburger Firmenlauf und knapp nach seinem kalendarischen Beginn kam der Sommer mit voller Kraft. Zum Start am Christian-Weber-Platz gestern um 18 Uhr zeigte das Thermometer noch 36 Grad Celsius. Da liefen so manchem Läufer Schweißperlen über die Stirn, bevor auch nur einer der 5000 Meter absolviert war. „Eine halbe Stunde oder kürzer laufen, das geht besser als bei Regenwetter . Die Muskulatur ist vorgewärmt“, sagte Karl Müller. Jedenfalls war eines klar: Die Hitze hielt niemanden davon ab, an dem Lauf in seiner vierten Auflage teilzunehmen. Im Vorfeld hatten sich 3250 Teilnehmer angemeldet. Mit den Nachmeldungen war die Zahl schließlich auf 3478 gestiegen, eine Rekordbeteiligung. Außerdem waren 60 neue Unternehmen in diesem Jahr dabei, mehr als 170 zählte der Veranstalter. „Das zeigt uns, dass das Konzept Firmenlauf aufgeht und immer wieder neue Unternehmen und Mitarbeiter dazu motiviert werden, an diesem Breitenspektakel teilzunehmen“, hatte Ralf Niedermeier vom Ausrichter bereits im Vorfeld gesagt.

 

Den Startschuss hatte Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind gegeben. Die fünf Kilometer lange Strecke führte durch die Innenstadt in einer Runde zurück zum Startpunkt. Bereits am späten Nachmittag waren die Straßen im Umfeld gesperrt worden. Als Hilfe gegen die Hitze wurden die Läufer nach 2,5 Kilometern von der Helfergruppe des SV Niedergailbach mit Wasser versorgt. Durch die Musik von Samba Oleg blieben sie im Takt. Die zweite Abkühlung gab es dann nach 3,5 Kilometern. Der mobile Duschbogen schenkte hier Erfrischung.

 

Während die knapp 3500 Läufer die Innenstadt-Runde absolvierten, säumten Tausende die Wegstrecke. „Der Firmenlauf in Homburg ist mittlerweile ein etablierter Treffpunkt für Bürger und Besucher geworden“, betonte OB Schneidewind. Für Organisator Niedermeier liegt das Motivations-Rezept des Firmenlaufs in drei Punkten: sich mit den Kollegen auch mal außerhalb der Arbeit zu treffen und etwas zu unternehmen, sich sportlich selbst herauszufordern und gemeinsam zu feiern. Besonderen Grund dazu hatten am Ende die Sieger. Ausgezeichnet wurden die schnellsten Dreierteams bei den Männern, bei den Frauen sowie eine gemischte Gruppe. Die schnellsten Frauen waren die Uni-Rennmäuse vom Hochschulsportzentrum der Saar-Uni. Sie schafften die Fünf-Kilometer-Strecke in insgesamt 59:25,95 Minuten: Julia Keck, Monika Frenger und Karen „Dr. aus der Fünften“ freuten sich über den ersten Platz in dieser Kategorie. Das beste Herren-Team Rail Runners (Firma Bosch) war mit einer Gesamtzeit von 54:08,65 Minuten nur knapp fünf Minuten schneller – hier jubelten Jonas Lehmann, Marc Wallrich und Sven Masser. Das schnellste Mixed-Team waren die „Subrunners“ (Subway Bexbach). Isabell Mayer, Yves Becker und Florian Buchholz erreichten das Ziel in der Gesamtzeit von 56:48,42 Minuten.

 

Das stärkste Team stellte übrigens mit 677 Teilnehmer die Firma Bosch , gefolgt von der Universität mit 495 Läufern und den Unikliniken des Saarlandes mit 456 Teilnehmern. Am Start war auch Frank Wiebel aus Blieskastel. Seine Tochter arbeitet an der Uni. „Wir sind sportliche Eltern und die Tochter hat es auch im Blut.“

 

Zum dritten Mal hatte sich Matthias Zimmermann auf die Strecke gemacht. Er war mit neun Personen mit der Feuerwehr Kirrberg dabei. „Es ist sehr warm. Aber ich habe es geschafft, die Kameraden haben mich angefeuert.“
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