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Knüppelte Polizei Junkie († 28) nieder?



Burbach.
Kurz darauf starb er. Der Burbacher schilderte das Drama in der Hochstraße vor dem Haus mit der Nummer 122, bevor es zum Tod auf der Wache kam. Er hat das Geschehen von seinem Wohnungsfenster aus mit einem Handy gefilmt: Gegen 15 Uhr am vergangenen Samstag. „Zwei Beamte hatten Ali an die Wand gedrückt und Handschellen angelegt. Das sah aus, als würden sie ihn festnehmen.“

Anschließend ging der Beobachter zurück vom Fenster in seine Wohnung. Dann aber wurde es richtig laut in der Straße. „Meine Freundin dachte, wegen Karneval brüllten Leute herum.“ Der Krach wollte nicht enden. Nach etwa fünf Minuten schaute der Burbacher, der Ali seit der Schule kennt, erneut aus dem Fenster. „Ich sah, wie vier Beamte Ali zu Boden gedrückt hatten. Ein ganz kräftiger Beamter war auch dabei.“

Ali sei schlank und etwa 1,70 Meter groß gewesen. Während er da lag, habe er immer wieder um Hilfe geschrien. „Seine kleine Schwester klammerte sich an ihn. Die Eltern standen dabei.“ Der Zeuge wundert sich: „Ich verstehe nicht, warum die Polizei den Mann so lange auf den Boden gedrückt hat. Dafür gab es keinen Grund.“ Er schätzt, dass es mindestens eine Viertelstunde gewesen sei. Seiner Meinung nach habe es viel zu lange gedauert, bis der Krankenwagen gerufen wurde. „Dabei wusste doch jeder, dass Ali psychisch krank war. Er war doch erst vor Kurzem aus der Klinik entlassen worden.“

In zwei Mitteilungen ließ die Burbacher Polizei nach dem tragischen Zwischenfall wissen, dass es nur zu „einfacher körperlicher Gewalt“ kam, um den Mann zu überwältigen. Dem widerspricht der Zeuge mit seiner Darstellung vehement. „Es war massive Gewalt.“ Matthias Zimmermann  
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