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Köllerbach versucht, das Feld von hinten aufzurollen

Köllerbach.  Trotz acht Punkten Rückstand auf den rettenden 15. Platz haben sich die Sportfreunde noch nicht aufgegeben. Denn die letzten Testspiele haben Mut gemacht. Gegen den Verbandsliga-Spitzenreiter SC Friedrichsthal siegte das Team von Trainer Melori Bigvava 3:0, gegen den Landesligisten SV Karlsbrunn 4:2. Dabei vertraute Bigvava auf etliche Spieler, die bereits in der Vorrunde aufliefen.

Vor allem aber setzten sich die vielen neuen Spieler in Szene, die in der Winterpause an die Burg Bucherbach wechselten. Fast eine komplette Mannschaft verpflichtete das Liga-Schlusslicht und versucht damit, die missratene Hinserie vergessen zu machen. Einen ersten bleibenden Eindruck hat bislang Dominik Groß (23) hinterlassen. Er spielte in der vergangenen Saison beim SV Waldhof Mannheim, zuletzt war er ein halbes Jahr vertragslos. Bigvava: „Er ist eine richtige Augenweide und eine ganz große Bereicherung für unser Spiel.“ Gegen Friedrichsthal spielte Groß, der früher auch für die SV Elversberg und in der Jugend für den 1. FC Saarbrücken auflief, auf der zentralen Position vor der Abwehr.

Doch nicht nur Groß überzeugte – gleiches gilt für die neue Nummer eins im Tor: Sebastian Grub. Der Trainer: „Er hat einen unglaublichen Willen – und seinen Platz natürlich sicher.“ Im Angriff gibt es einen neuen Vorbereiter: Serge Dim Etong, der bei Borussia Neunkirchen mit Trainer Günter Erhardt nicht auf einer Wellenlänge lag. Bigvava: „Fußballerisch, kämpferisch und auch läuferisch bringt er alles mit.“ Mit seiner Spielweise passt Etong zu Strafraumspieler Davit Bakhtadze, der nun aufblüht und in der Vorbereitung seinen Torinstinkt wiedergefunden zu haben scheint.
 
Und die Neuen kosten den Verein angeblich keinen Cent, sollen von einem Sponsorenpool finanziert werden. Einige der Neuen haben Verträge bis Saisonende, andere wurden längerfristig an die SF gebunden. Mit Gazi Mermer hat nur ein Spieler den Club in der Winterpause verlassen. szn/ek
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