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Kofferraum-Mord: Todesschütze belastet mögliche Auftraggeberin

Symbolfoto.

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Dabei bestätigte der 45 Jahre alte Handwerker seine Angaben aus dem ersten Strafprozess zum gewaltsamen Tod von Peter P.: Er habe das Opfer Mitte 2013 in einer leer stehenden Wohnung mit vier Schüssen getötet und die Leiche im Kofferraum von dessen Wagen versteckt. Am Ende des ersten Verfahrens wurden er und die angebliche Anstifterin deshalb Anfang 2014 wegen Mordes verurteilt.

Die Frau wies diesen Vorwurf jedoch von Anfang an zurück und betonte, dass der Todesschütze aus eigenem Antrieb gehandelt haben müsse. Sie erreichte vor dem Bundesgerichtshof eine Neuauflage ihres Strafprozesses vor dem Saarbrücker Landgericht. Dort will sie ihre Verurteilung wegen Anstiftung zum Mord in einen Freispruch verwandeln. Ob das funktioniert, ist nach der gestrigen Aussage des Todesschützen fraglich.

Zu den Hintergründen der Bluttat sagte er: Die Angeklagte V. habe Schulden bei Peter P. gehabt, die der Computerfachmann immer drängender zurückgefordert habe. Deshalb habe er sterben müssen. Das sei Thema in mehreren Gesprächen mit Renate V. gewesen, so der 45-Jährige. Darin sei es unter anderem darum gegangen, wie P. getötet werden soll – ob mit einem Messer oder einer Schusswaffe. Dabei habe Renate V. auch zu ihm gesagt: „Gell, ich bin eine böse Oma“.
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