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Komplimente, aber keine Punkte für den FCS

Der FCS verliert mit 2:1 gegen Wehen Wiesbaden.

Der FCS verliert mit 2:1 gegen Wehen Wiesbaden.

Wiesbaden. „Man hat wieder einmal gesehen, dass der Abstand zu den Spitzenmannschaften nicht so groß ist“, sagte Jonathan Zydko nach der 1:2 (0:1)-Niederlage des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken am Samstag beim SV Wehen Wiesbaden. Der Franzose zeigte als Ersatz für den verletzten Kapitän Marcus Mann (Bauchmuskelprobleme) im Mittelfeld eine starke Leistung.

„Ich bin insgesamt stolz auf das, was die Mannschaft hier geleistet hat“, lobte auch Stephan Sieger seine Mitspieler, „unserer jungen Mannschaft fehlt in manchen Situationen die Erfahrung, aber Einsatz und Wille waren mehr als in Ordnung.“ Wenn man von der Anfangsphase absieht, denn „da haben wir um ein Gegentor gebettelt“, wie es FCS-Trainer Jürgen Luginger formulierte. Vor 4500 Zuschauern – davon fast ein Drittel aus dem Saarland – erhörte Alf Mintzel das Saarbrücker Flehen. FCS-Außenverteidiger Lukas Kohler machte einen Befreiungsschlag in die Mitte, dort konnten Sieger, Marc Lerandy und Martin Forkel die Situation nicht bereinigen und Mintzel schoss aus 16 Metern ein (12. Minute).



Der FCS hatte in der Folgezeit Glück, dass Wehen den Sack nicht schon zu machte. Und er hatte Enver Marina. Im Stile von Schalke-Torwart Manuel Neuer wischte Marina einen Schuss von Martin Abraham über die Latte (32.). Saarbrückens einziges Offensiv-Lebenszeichen im ersten Durchgang war ein Kopfball von Ufuk Özbek, der den gesperrten Manuel Stiefler vertrat (16.).

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild. Saarbrücken übernahm das Kommando, bestimmte das Geschehen. Velimir Grgic scheiterte an SV-Schlussmann Michael Gurski (71.), der fünf Minuten später ganz schlecht aussah. Nico Zimmermann, wieder einmal Saarbrückens Bester, wurde an der Strafraumgrenze gefoult. Mit nur zwei Schritten Anlauf donnerte der Gefoulte selbst den Ball vorbei an Gurski ins Torwarteck zum hochverdienten 1:1-Ausgleich. Zimmermann fehlt jetzt aber am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Jahn Regensburg, er sah seine fünfte Gelbe Karte. „Es spricht für die Mannschaft, dass sie nach dem Ausgleich mehr wollte“, sagte Jürgen Luginger. Und sein Wehener Kollege Gino Lettieri gestand: „Wenn wir hier unentschieden spielen, können wir uns nicht beschweren.“

Der FCS drückte, Wehen konterte eiskalt. Ex-Bundesligaspieler Ioannis Masmanidis traf die Latte, Zlatko Janjic reagierte schneller als Lerandy und köpfte den 2:1-Siegtreffer (81.). Diese Wehener Abgeklärtheit gab den Ausschlag.
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