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Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Saar-CDU und -SPD

Saarbrücken. Wenn am Sonntag ein neuer Landtag gewählt würde, hieße der künftige Ministerpräsident Heiko Maas (SPD). Nach einer gestern vorgestellten repräsentativen Infratest-Umfrage für den Saarländischen Rundfunk würde die SPD 36 Prozent der Stimmen erreichen, einen Punkt mehr als die CDU (35). Die Linkspartei käme auf 15 Prozent, während Grüne (4) und FDP (2) aus dem Landtag fliegen würden. Mit dem Einzug ins Saar-Parlament könnte dagegen die Piratenpartei rechnen, denen die Meinungsforscher fünf Prozent vorhersagen. Bei der Erhebung am 21. und 22. Februar waren per Zufallsauswahl 1001 Personen befragt worden.

Obwohl nach diesen Zahlen SPD und Linke eine deutliche Mehrheit von 51 Prozent der Stimmen erhielten, wird es im Saarland aller Voraussicht nach eine große Koalition aus CDU und SPD geben. Die Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Heiko Maas haben sich diesbezüglich bereits festgelegt. Gleichwohl sprach SPD-Generalsekretär Reinhold Jost gestern von der „Chance zum Wechsel“, die nunmehr da sei. Sein Kollege Roland Theis von der CDU registrierte in seiner Stellungnahme einen „Aufwärtstrend für die CDU“. Während sich die Sprecher von FDP und Grünen enttäuscht, aber zugleich optimistisch zeigten, äußerte sich Linken-Chef Rolf Linsler zufrieden über das Ergebnis.

Bei zwei Umfragen Ende Januar hatte die SPD 36 Prozent (Emnid) beziehungsweise 38 Prozent (Forschungsgruppe Wahlen) erreicht. Die CDU kam damals auf 36 (Emnid) und 34 Prozent. Bei diesen Erhebungen hatten die Grünen knapp die Fünf-Prozent-Hürde geschafft, während die FDP bereits im Januar bei nur zwei Prozent gesehen wurde. bb


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