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Kostenlose Busse sollen Chaos verhindern

Saarbrücken. Alles wird gut. So lautetet die Botschaft, die Baudezernentin Rena Wandel-Hoefer und der Center-Manager der Europa-Galerie, Serge Micarelli, gestern für alle hatten, die sich Sorgen wegen der Verkehrssituation rund um die Galerie machen. Dass es am vergangenen Sonntag zu einem Verkehrs-Chaos in der Innenstadt gekommen ist, sei eine „Extremsituation“ gewesen, die sich so nicht wiederholen werde, wiederholte die Baudezernentin, was sie bereits am Montag gesagt hatte.
Dass verkehrstechnische Änderungen sinnvoll wären, wiederholte Wandel-Hoefer nicht. Am Montag hatte die Dezernentin noch davon gesprochen, dass ein neuer Kreisverkehr an der Westspange und eine neue Verkehrsregelung für die Trierer Straße wünschenswert seien, um den Verkehr zu entzerren.
„Selbst bei höheren Frequenzen bricht das System nicht zusammen. Wir sind der Meinung, dass das Verkehrssystem tragen wird in den nächsten Jahren“, sagte Wandel-Hoefer gestern.
Die Analyse des Staus habe ergeben, dass es nur deshalb zu Wartezeiten gekommen sei, weil viele Autos innerhalb von nur wenigen Stunden auf die Straßen kamen. „1000 Autos hintereinander, das sind sechs Kilometer“, erklärte die Dezernentin. Das „aufzufangen“, sei „technisch nicht möglich“.
Am Samstag sei die Verkehrssituation „angespannt“ aber nicht so extrem gewesen wie am Sonntag, obwohl am Samstag viel mehr Menschen in der Stadt gewesen seien als am Sonntag, sagte Wandel-Hoefer. Das belege: Wenn sich die Kunden und damit der Verkehr über den ganzen Tag und die ganze Innenstadt verteilen, gebe es kaum Probleme.

Ohne Stau geht es nicht
Am kommenden Sonntag wird es allerdings die selben Rahmenbedingungen geben wie am vergangenen: Nur die Europa-Galerie hat geöffnet, von 13 bis 18 Uhr. „Wir können nicht behaupten, dass das kommenden Sonntag ganz ohne Stau abgeht“, sagte die Dezernentin. Aber in Zusammenarbeit mit dem Center-Management, der Polizei und der Saarbahn tue die Stadt einiges, um die Lage zu „entschärfen“.
„Ein von uns finanzierter kostenloser Bus-Shuttle fährt ab dem Messegelände von 12.30 bis 19 Uhr im Zehn-Minuten-Takt zur Congresshalle in unmittelbarer Nähe der Galerie und zurück“, kündigte Center-Manager Serge Micarelli an. Kostenlose Park&Ride-Plätze stehen am Deutschmühlental entlang des Bahndamms und auf dem Parkplatz des ehemaligen Milchhofs zur Verfügung. Abfahrt der Busse ist an der Haltestelle gegenüber dem Messe-Eingang.
Wandel-Hoefer und Micarelli hoffen, dass darüber hinaus auch viele Saarbrücker öffentliche Verkehrsmitte nutzen – etwa die Saarbahn, die direkt neben der Galerie hält.
Für Entspannung soll auch sorgen, dass Parkhäuser öffnen, die sonntags normalerweise geschlossen sind. Das sind die Parkhäuser Lampertshof, Hauptbahnhof (Bormannspfad) sowie Congresshalle. So kommen zu den 1050 Parkplätzen in der Galerie rund 3200 im Umfeld.
Der Chef des Saarbrücker City-Marketings, Walter Poggenpohl, gab sich gestern überzeugt, dass sich alles mit der Zeit einspielen werde. „Das wird sicher in eine völlige Entspannung münden“, sagte er. Auch seine Botschaft lautet: Alles wird gut.
  

 


 

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