Saarland. B41. Gefahrenstelle durch defektes Fahrzeug auf der Johannisbrücke in Fahrtrichtung BAB 623, AD Friedrichsthal. (14:06)

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Kramp-Karrenbauer bei Hager am Fließband

Annegret Kramp-Karrenbauer

Annegret Kramp-Karrenbauer

Webenheim. Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer macht auch in diesem Jahr wieder ihre Sommertour. Während sie im vergangenen Jahr Einrichtungen im Behindertenbereich und der Jugendhilfe besuchte, wurden für die Sommertour 2011 andere Akzente gesetzt. Nachdem sie bereits ein Praktikum in der Gastronomie absolviert hatte, stand am vergangenen Freitag die Hager Group in Webenheim auf dem Terminkalender der designierten Ministerpräsidentin. Über die Arbeit von Frauen im industriellen Bereich, Frauen in typischen Männerberufen also, wollte sie sich genauer informieren. Deshalb trat sie ein Praktikum in der Logistik-Abteilung und insbesondere in der Packerei des weltweit agierenden Unternehmens im Industriegebiet „Auf Scharlen“ an.



Im anschließenden Gespräch mit den Geschäftsführern Oswald Bubel sowie Ulrich Liesenjohann zeigte sich die Ministerin „tief beeindruckt“. Zuvor hatte sie – ganz locker in Jeans und T-Shirt – im wahrsten Sinne des Wortes mit Hand angelegt. Und sie war auch angetan über die „Geduld, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit mir hatten“, wie sie im Gespräch mit der Geschäftsführung erwähnte. „Besonders ungeschickt“ habe sie sich im Umgang mit einem Handhubwagen, einer so genannten ‚Eidechse’ angestellt, wie sie selbst kritisierte. Hier habe sie „höchsten Respekt“ vor der Geschicklichkeit der Hager-Mitarbeiterin.  Überhaupt zeigte sie sich fasziniert von dem „komplexen System, bei dem alles wie von Geisterhand funktioniert“, wie sie feststellte. Dabei seien die Mitarbeiter des Unternehmens unter allerhöchster Konzentration gefordert. Man frage sich heute oft, wie solche Prozesse vor Jahren gesteuert worden waren, in einer Zeit, in der es noch keine Computer gab. Aber neben der konzentrierten Arbeit blieb auch noch Zeit für ein Schwätzchen mit den Kolleginnen und Kollegen.

„Und man merkt besonders, wenn man von außen kommt, wie das Betriebsklima ist. Hier ist es offensichtlich sehr gut“, gab es ein Lob an die Geschäftsleitung. Natürlich habe man auch über die Herausforderungen der Schichtarbeit und der Vereinbarkeit von Familie, dem Haushalt und dem Arbeitsplatz gesprochen. Und typisch Saarland: Selbstverständlich hatte man während der Arbeit im Logistikbereich sofort auch festgestellt, dass man gemeinsame Bekannte hat, die man nun gegenseitig grüßen will. Etwas ernster ging es dann im Gespräch mit den beiden Geschäftsführern Bubel und Liesenjohann zu. Hier drehte sich die Diskussion um Unternehmensstrategie, die Projekte und Innovationen für die kommenden Jahre und Jahrzehnte. Der Bogen wurde gespannt von der Herausforderung des Energiewandels bis hin zu den Problemen, die der demographische Wandel mit sich bringt.

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