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Krankenhaus Neunkirchen ist jetzt in Kohlhof

Das Neunkircher St. Josef-Krankenhaus ist gestern auf den Kohlhof gezogen. (Foto: Kinderkliniken in Kohlhof )

Das Neunkircher St. Josef-Krankenhaus ist gestern auf den Kohlhof gezogen. (Foto: Kinderkliniken in Kohlhof )

Umzug bis ins kleinste Detail vorbereitet 

Kinder und Erwachsene sollen hier nicht nur bestmöglich medizinisch versorgt und gepflegt werden, sie sollen sich in der Marienhausklinik St. Josef wohlfühlen. So formuliert es Stefanie Conrad, die als Projektleiterin der Gesamtbaumaßnahme Höhen und Tiefen erlebt hat. Als im Jahr 2001 der Entschluss gefasst wurde, das Neunkircher St. Josef-Krankenhaus nach 100 Jahren in der Innenstadt aufzugeben und neben der Kinderklinik Kohlhof neu zu bauen, war man noch von einer Eröffnung im Jahr 2005 ausgegangen. Doch Anlieger-Widersprüche sorgten für eine Verzögerung des Baubeginns. Unbeirrt trieb Conrad eine neue Lösung voran, sorgte dafür, dass der Krankenhausneubau weiter weg von der Hauptstraße versetzt realisiert werden konnte.

Dem Umzug sieht Conrad an diesem Morgen des 10. Januar „relativ entspannt“ entgegen, freut sich „total auf den Neubeginn“. Weil alles so gut durchdacht ist, machen die Mitarbeiter einen überaus konzentrierten, aber keinen gestressten Eindruck. „Durchgeschlafen“ hat Nicole Busch vor dem großen Tag. Die Mitarbeiterin der Pflegedirektion ist sich „sicher, dass wir die logistische Herausforderung meistern werden“.

Aus zwei mach eins: Das St. Josef-Krankenhaus Neunkirchen und die Kinderklinik Kohlhof werden in der neu erbauten Marienhaus-Klinik St. Josef zusammengefasst. Diese wurde für 30 Millionen Euro vom Träger, der Marienhaus GmbH, neben der alten Kinderklinik Kohlhof neu erbaut. 172 Planbetten stehen in der neuen Klinik zur Verfügung, in der nun die Geburtshilfe und die Kinderheilkunde gebündelt sind. Damit ist ein Klinikstandort in Neunkirchen weggefallen. Die alte Kinderklinik wird definitiv abgerissen, ein Abriss wird auch für den 1896 eröffneten Krankenhausbau in der Neunkircher Innenstadt erwogen. Rund 500 Mitarbeiter arbeiten in der Marienhaus-Klinik St. Josef. Nach Angaben des kaufmännischen Direktors Thomas Gärtner sollen in diesem Jahr 11 000 stationäre und 25 000 ambulante Fälle versorgt werden. Außerdem wird in diesem Jahr mit 800 bis 900 Geburten gerechnet. hek

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