L 365, Vollsperrung zwischen Ortsausgang Sitzerath, Straße "Muswiese" und Nonnweiler-Bierfeld, Einmündung Maasberg (Zufahrt zur Fa. Diehl), aufgrund eines defekten Schwertransportes (01:43)

Priorität: Dringend

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Kriegsbombe versetzt Homburg in Schrecken

Homburg. Ein Kriegsbombenfund in einer Großbaustelle an der Mannlichstraße in Homburg hielt gestern Nachmittag und am Abend die Stadt in Atem und sorgte für Chaos in der Innenstadt: Um 15.30 Uhr waren Bauarbeiter auf eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen. Der zuständige Kampfmittelräumdienst ließ nach Prüfung des Fundes einen Umkreis von 100 Meter rund um die Fundstelle räumen, zahlreiche Anwohner mussten evakuiert werden, ein Supermarkt und das Eden-Kino wurden geschlossen.

Auch wurden die Straßen, so einen Teil der Entenweiherstraße (B423), rund um den Bereich Zweibrücker Tor/Mannlichstraße/ Zweibrücker Straße weiträumig abgesperrt, lange Staus im Berufsverkehr waren die Folge.

Rund 20 Beamte der Homburger Polizei, dazu Rettungskräfte des DRK, Feuerwehr, Mitarbeiter des Homburger Ordnungsamtes und des Baubetriebshofes waren im Einsatz, um rund 100 betroffene Anwohner in Sicherheit zu bringen, Vorsichtsmaßnahmen rund um die eigentliche Entschärfung zu treffen und den Personen- und Kraftwagenverkehr umzuleiten. Für die Evakuierten wurde in der Feuerwache am Erbacher Hochrech eine kurzzeitige Notbleibe bereitgestellt, Kräfte des DRK kümmerten sich um die Betroffenen. Bei der Bombe selbst handelte es sich um eine zwischen 100 und 120 Kilogramm schwere Splitterbombe. Um kurz nach 19 Uhr, nachdem sichergestellt war, dass sich in der Sperrzone keine Anwohner mehr befanden, begannen die Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes den Zünder vom Bombenkörper zu entfernen, um 19.42 Uhr kam dann über Funk die Meldung der Polizei, dass die Bombe erfolgreich entschärft worden war.

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