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Kult: Deftige Leckereien auf Kirkeler Wurstmarkt

Wurstmarkt: Grillhähnchen, Spießbraten, Rost- und Currywürste, Salate,  Pommes - und natürlich die gute Lyoner sollen die Besucher nach Kirkel  locken.

Wurstmarkt: Grillhähnchen, Spießbraten, Rost- und Currywürste, Salate, Pommes - und natürlich die gute Lyoner sollen die Besucher nach Kirkel locken.

Kirkel. Donnerstagmittag, nur noch etwas mehr als 24 Stunden, bis der 59. Kirkeler Wurstmarkt am heutigen Freitag seine Pforten öffnet und der Männergesangverein 1848 Kirkel es wieder krachen lässt – zum zweiten Mal in einer Partnerschaft mit der Festwirtfamilie Helga Reichelt. Es ist ruhig im großen Zelt, nur ein paar Handwerker arbeiten an den letzten Details. In der schon fertig aufgebauten Küche stehen zwei, auf die es in den kommenden fünf Tagen ankommen wird: Thomas Boesen und Dietmar Schäfer, die beiden „Küchenbullen“ des Kirkeler Wurstmarktes. Für ein kurzes Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung haben sich die zwei eine halbe Stunde vom noch laufenden „normalen“ Arbeitsalltag frei genommen.

Boesen und Schäfer sind gleichberechtigte Küchenchefs, Boesen hat ein Auge auf die Grillhähnchen, den Spießbraten, die Rost- und Currywürste, Salate oder auch die Pommes. Dietmar Schäfer zeichnet für die so genannte „Tellerküche“ verantwortlich, also für Wellfleisch, Leberknödel, Schlachtplatte oder auch Saumagen. Und während die beiden so erzählen, wer wie was genau macht, läuft einem schon mal vorab das Wasser im Mund zusammen. „Wir sind schon stolz auf das, was wir im gesamten Team hier seit vielen Jahren leisten“, sagt Dietmar Schäfer. Und das macht er fast schon schüchtern, an die große Glocke wollen sie das Engagement nicht hängen, weder er noch Thomas Boesen. Dabei hätten beide guten Grund, mit der Leistung des rund 60-köpfigen Küchenteams hausieren zu gehen. Denn an Töpfen, Grill und Pfannen wird dafür gesorgt, dass der Wurstmarkt nicht nur so heißt, sondern auch so schmeckt. Die Küche ist legendär, für viele ist sie ein guter Grund, die eine oder andere Stunde an der Wielandstraße zu verbringen – auch wenn sich das Bühnenprogramm wahrlich nicht verstecken muss.

Was steckt hinter dem Erfolg der Kirkeler Wurstmarkt-Küche? Immerhin wird auf jedem Fest Essen und Trinken in inzwischen schon fast unüberschaubarer kulinarischer Vielfalt angeboten. Für Thomas Boesen ist die Erfolgsformel eine einfache: „Es wird gekocht wie zu Hause.“ Punkt. Und Dietmar Schäfer fügt ein weiteres Prädikat hinzu: „Wir arbeiten nach Hausfrauen-Art."

Und noch einen Erfolgsfaktor nennen die beiden: absolute Frische. Und diese Frische ist für Boesen nicht nur ein Lippenbekenntnis. „Zum Beispiel unsere Hähnchen. Die werden nicht gegrillt und warten dann unter irgendeiner Wärmelampe auf ihren Käufer. Unsere Hähnchen kommen heiß und frisch vom Grill auf den Teller. Zack. Und dann schmeckt das Hähnchen.“ Das würde zwar in Spitzenzeiten bedeuten, dass man als Kunde auch mal etwas warten müsse. Aber das nehme man eben in Kauf.

Ab heute wird man die Leidenschaft für Frische an der Wielandstraße wieder schmecken können. Los geht es da ganz traditionell mit dem Schlachtfest um 20 Uhr, natürlich mit dem nicht minder traditionellen Fassanstich. Bei dem wird Karlsberg-Geschäftsführer Ulrich Grundmann den Hammer schwingen. Danach will die Partyband „Members“ dafür sorgen, dass es auch für die Ohren Leckeres gibt.

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