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Kunden der Dudweiler Post sind verärgert

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Dudweiler. Tumultartige Szenen in der Dudweiler Post wegen nicht auffindbarer Sendungen sind der Saarbrücker Zeitung am Mittwochmittag (14.11.2012) gemeldet worden. Dem nicht genug, war der Laden am Nachmittag auch noch dicht.

„Ich war lange in der Warteschlange, etwa eine Dreiviertelstunde bis Stunde, und viele Kunden mussten unverrichteter Dinge nach Hause gehen“, berichtet uns Postkunde Eric Jung. Er wollte am Vormittag ein Paket abholen, das aber nicht auffindbar war, wie er berichtet. Während der gesamten Wartezeit habe er nur einen Kunden gesehen, der sein Paket auch tatsächlich bekommen hat. Alle anderen hätten unverrichteter Dinge wieder gehen müssen. Dies führte zu großer Verärgerung. „Die Stimmung war emotional aufgeheizt, und es kam zu Beschimpfungen“, sagt Jung. Die Warteschlange habe bis in den Vorraum hinein gereicht.

Auf seine Nachfrage, wo das Problem ist, habe man ihm nur gesagt, dass es einen neuen Paketfahrer gebe. Danach wurde er gebeten, seine Telefonnummer zu hinterlassen. „Ich weiß jedoch nicht, wann und ob ich angerufen werde“, sagt der SZLeser, „dass die Organisation in der Filiale falsch ist, ist mir davor schon aufgefallen. Es war schon öfter halbtägig geschlossen." Zu allem Elend standen die Leute nach 13 Uhr auch noch vor verschlossener Tür. Ein Zettel verwies auf einen Personalengpass (Foto: Schneider). Und: Der Laden war tags zuvor schon dicht, wie ein anderer Leser meldete.

„Zur Deutschen Post gehört die Filiale nicht“, sagt deren Pressesprecher, Heinz-Jürgen Thomeczek, „das ist eine Filiale der Deutschen Bank. Das sind alles Mitarbeiter der Postbank und haben mit uns nichts zu tun.“ Es gebe lediglich einen Vertrag, dass die Postbank die Schalterarbeiten übernimmt. Uta Schaller von der Pressestelle der Postbank nennt als Grund für die geschlossene Filiale Krankheitsfälle beim Personal. Aus Sicherheitsgründen gelte das Vier-Augen-Prinzip, das heißt, es müssen immer zwei Mitarbeiter vor Ort sein.

Da jedoch nicht genügend Mitarbeiter zur Verfügung gestanden hätten, musste die Filiale an zwei Nachmittagen geschlossen werden. Auch am heutigen Nachmittag wird die Post in Dudweiler nach Auskunft der Pressestelle dicht sein. „Wir bemühen uns, Schließungen zu vermeiden“, sagt Schaller, eine Prognose für die restliche Woche könne sie jedoch noch nicht abgeben. Über den Tumult, den es in der Filiale auf Grund der fehlenden Pakete geben hat, konnte sie keine Auskunft geben, denn die Fahrer würden zur Deutschen Post beziehungsweise zu DHL gehören und hätten mit der Postbank nichts zu tun. „Wir sind lediglich Dienstleister für die Post und bekommen die Pakete geliefert“, sagt Schaller, „wenn es jedoch Unannehmlichkeiten gab, möchten wir uns dafür entschuldigen“.

Nach Angaben von Heinz- Jürgen Thomeczek wäre eine mögliche Erklärung für die fehlenden Pakete, dass ein zusätzlicher Paketzusteller auf Grund des Weihnachtsgeschäfts eingesetzt wurde. Dieser habe womöglich vor der geschlossenen Filiale gestanden und nicht gewusst, wo er die Pakete abgeben kann. Genauere Angaben konnte Thomeczek aber am Mittwoch nicht machen.

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