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Kutzhoferin beschwert sich über Komasäufer

Heusweiler-Kutzhof. Frau B. (vollständiger Name der Redaktion bekannt) aus Saarbrücken besitzt seit 42 Jahren ein Grundstück in der Hahnheck im Heusweiler Ortsteil Kutzhof. Gemeinsam mit ihrem Mann verbrachte Frau B. mit viel Freude jedes Wochenende auf diesem Fleckchen.

Müllkippe nach Komasaufen

In letzter Zeit jedoch hatte Frau B. wenig Spaß an diesem Wochenendvergnügen. Das liegt nicht nur daran, dass ihr Mann mittlerweile verstorben ist, sondern auch an den „äußeren Umständen“ in der Hahnheck, wie sie findet: „In letzter Zeit kommen ständig junge Leute im Auto dorthin, machen Komasaufen, und am nächsten Tag ist es eine Müllkippe“, klagt uns Frau B. ihr Leid.

Drei Stunden Arbeit müsse sie jedes Mal investieren, um die Müllberge zu entsorgen: „Da liegen ständig 15 bis 20 Flaschen rum, teilweise kaputt geschlagen. Rehe, die dort grasen, können sich an den Scherben verletzen. Auch Essensreste und anderer Müll liegen da. Das könnte Ratten anziehen.“

Keiner will's gewesen sein

Frau B. hat nach eigenen Angaben Jugendliche angesprochen, „aber dann sagt jeder, wir waren das nicht. Ich war auch schon bei der Polizei, aber die sagen, sie wären unterbesetzt und könnten da nicht helfen, indem sie am Wochenende Kontrollfahrten machen.“

Mit der Gemeinde Heusweiler hat Frau B.  auch schon geredet: „Die sind wenigstens so freundlich und transportieren den ganzen Müll ab, den ich eingesammelt habe.“ Mit Ortsvorsteher Michael Jakob habe sie ebenfalls schon ein Gespräch gehabt: „Der ist ja selbst Polizist und hat gesagt, er schaut sich das mal an.“



Hoffnung setzt sie auch in diesen Bericht: „Vielleicht lesen die Eltern der Jugendlichen das und reden ihren Kindern mal ins Gewissen. Früher hat man das immer so gemacht – und es hat geholfen.“ dg
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