A8 Luxemburg Richtung Saarlouis Zwischen AS Merzig und AS Rehlingen Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle , Höhe RP Niedmündung , auf Überholspur (09:22)

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LKW kommt von A 1 bei Braunshausen ab: Fahrer schwer verletzt

Erneut schwerer Unfall auf der A 1 zwischen Braunshausen und Primstal: Dabei ist ein Brummifahrer in der Nacht auf Mittwoch von der Strecke abgekommen und schwer verletzt worden. Wie Frank Feid von der Nonnweiler Feuerwehr meldet, verlor der 57-Jährige die Kontrolle über seinen Lastwagen. Die Zugmaschine driftete in Richtung Saarbrücken nach links und prallte gegen die Mittelleitplanke. Das Führerhaus kippte, die Leitplanke verklemmte sich im Führerstand. Das Opfer war darin gefangen, es war ihm unmöglich, sich selbst zu befreien.

Die Wehren rückten gegen 1.15 Uhr mit 50 Helfern an und schafften mit Spezialgeräten zwei Zugänge, um an den Mann heranzukommen. Gleichzeitig musste laut Feid die Kabine stabilisiert werden, um nicht zu kippen und den Eingeklemmten noch mehr zu gefährden.

Die Feuerwehrleute schafften es, den Verletzten aus dem Wrack zu befreien. Ein Krankenwagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Wadern brachte den nicht mehr Ansprechbaren in die Uniklinik nach Homburg. Bis zum Morgen waren die Einsatzkräfte vor Ort. Sogar ein Kran musste her, um den Laster aufzurichten. Die Strecke nach Saarbrücken war an der Unfallstelle bis acht Uhr gesperrt. Während der Fahrer gerettet wurde, war auch die Gegenrichtung abgeriegelt, informiert Gemeindewehrführer Feid. Unfallursache und Schadenshöhe sind noch unklar.

Binnen einer Woche war es damit zu einem weiteren Lkw-Unglück auf der Autobahn im gleichen Abschnitt gekommen. Bereits am Freitag voriger Woche war ein Laster in entgegengesetzter Richtung in einen Unfall verwickelt. Der 18-Tonner war auf schmieriger Fahrbahn beim Spurwechsel geschlingert, in den Graben gerutscht und gekippt. Diesel lief aus. Hier saß ebenfalls ein 57-Jähriger hinterm Steuer, der allerdings unverletzt blieb. Auch hierbei waren Feuerwehren mit Kränen die Nacht stundenlang damit beschäftigt, das Fahrzeug wieder aufzurichten. Die Strecke war währenddessen dicht (wir berichteten). Der Schaden: über 10 000 Euro.

 

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