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Lärm in der Lebacher Straße genervt vom Autolärm

Während die Teilnehmer des gut besuchten Bürgerforums zum Thema Mobilität des Vereins „Mags“ ( Malstatt gemeinsam stark) gelegentlich aus dem Schaufenster der einstigen Deutsche-Bank-Niederlassung an der Lebacher Straße aus dem Fenster sehen, wird das Problem, das sie gerade diskutieren, genau dort draußen auf der Straße immer wieder deutlich. Kaum ist ein Brummi aus ihrem Sichtfeld verschwunden, taucht ein neuer auf. Fast im Minutentakt brausen die Lastkraftwagen bergauf und bergab. Wie viele es tatsächlich sind, soll eine offizielle Zählung klären. Deutlich ist aber bereits, dass die Lebensqualität entlang der viel befahrenen Verkehrsader schlecht ist. Das gehe auch aus dem aktuell diskutierten Lärmentwicklungsplan des Umweltamtes hervor, wie Guido Vogel-Latz, Sprecher einer Arbeitsgruppe und zweiter „Mags“-Vorsitzender, feststellte.

Zunächst galt es festzuhalten, was die anschließend zu bildende Projektgruppe in Angriff nehmen soll – und zwar noch im kommenden Halbjahr. Eine Unterschriftenaktion wurde genannt. „Der Klassiker“, wie Vogel-Latz kommentierte. Eine Plakataktion entlang der Straße – aber richtig groß, wie gefordert wurde, und am besten international. Denn viele Brummifahrer, so glauben die Anwohner, kommen aus Osteuropa.

Der „Mags“-Vorsitzende Siegfried Gress regte an, die Lebacher Straße mit einem Tempolimit zu versehen: „Tempo 30, wie in der Hubert-Müller-Straße, dort fährt kaum noch ein Lkw runter.“ Und dann hielt sich hartnäckig die Idee, einen Teil der Lebacher Straße zur Festmeile zu machen. Und zwar für ein ganzes Wochenende. „Um zu demonstrieren, dass die Straße uns Molschdern gehört und nicht dem Durchgangsverkehr.“

Baudezernentin Rena Wandel-Hoefer soll ein solches Straßenfest im Rahmen eines Kreativ-Workshops einmal für möglich gehalten haben. Allerdings könnte die Saarbahn während des Festes die Strecke nicht passieren. Und die war auch ein Thema der Versammlung: „Sie wird immer lauter, ist schon lange nicht mehr die Saarbahn der ersten beiden Jahre.“ Malstatter glauben zu hören, wie die Stahlräder eiern, außerdem vermuten sie, dass die abgenutzten Gleise der Grund für die lauteren Fahrgeräusche sind. Sozialdemokrat Reiner Brixius will als Aufsichtsratsmitglied der Saarbahn mit einer entsprechenden Anfrage die tatsächlichen Gründe herausfinden.

Angeblich sollen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und zum Durchgangsverkehr in der nächsten Bauausschusssitzung des Stadtrats diskutiert werden, sagte ein Diskussionsteilnehmer. Nur eines wollen die Malstatter nicht, meinte Vogel-Latz: „Es muss keine Umgehungsstraße gebaut werden.“ Es gebe bereits eine Umgehung. Denn laut des Leitsystems soll der Durchgangsverkehr nach Saarbrücken ab Göttelborn über die A 8 und die Stadtautobahn fahren – und nicht über die A 1, die in die Lebacher Straße mündet.

malstatt-gemeinsam-stark.de
 
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