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Lafontaine: "Ich esse lieber Froschschenkel als Kreide"

  Saarbrücken. Grüne und Linkspartei im Saarland haben am Mittwoch ihr zweites und letztes Sondierungsgespräch über ein mögliches Linksbündnis mit der SPD begonnen. Grünen-Landeschef Hubert Ulrich und der Vorsitzende der Linken, Oskar Lafontaine, wollten dabei die Chancen für eine Zusammenarbeit ausloten. Lafontaine sagte, er halte nach der Bundestagswahl und der neuen schwarz-gelben Mehrheit ein rot-rot-grünes Bündnis für politisch geboten. „Diese Entwicklung muss ja gestoppt werden“, sagte der Parteichef vor Beginn des Treffens in Saarlouis-Beaumarais.

Gesprächspartner haben Vertraulichkeit vereinbart

Grünen-Chef Ulrich betonte vor dem Treffen, dass beide Seiten Vertraulichkeit über die Gespräche vereinbart haben. Nach der Bundestagswahl stehe natürlich auch die Frage des Bundesrates auf der Tagesordnung. Landespolitik spiele aber die Hauptrolle. Das Verhältnis zwischen Ulrich und Lafontaine gilt als belastet, im Wahlkampf hatten sich beide Seiten teils heftig beharkt. Nach der Wahl hatte Ulrich gesagt, die Linke müsse nun „Kreide fressen“. Dieser Streit sei aber im Wahlkampf geblieben, betonten beide Seiten. „Ach wissen Sie, ich esse lieber Froschschenkel als Kreide“, sagte Lafontaine am Mittwoch dazu. Es gehe um die Inhalte.

Am Nachmittag wollen die Grünen in Saarbrücken ein letztes Mal auch mit der FDP zusammenkommen, um über die Möglichkeit einer „Jamaika“-Koalition mit der CDU zu sprechen.
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