A620 Saarlouis - Saarbrücken Zwischen AS Völklingen und AS Saarbrücken-Klarenthal in beiden Richtungen Gefahr durch Personen auf der Fahrbahn (20:47)

A620

Priorität: Sehr dringend

13°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
13°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Land klagt vorerst nicht gegen Gondwana-Investor

Bei einem Einigungsgespräch zu der noch ausstehenden Pacht des Parks kamen sich die beiden Parteien näher. Eine Einigung gab es aber noch nicht.

Bei einem Einigungsgespräch zu der noch ausstehenden Pacht des Parks kamen sich die beiden Parteien näher. Eine Einigung gab es aber noch nicht.

Das Land muss weiter auf die ausstehenden Pachtzahlungen von Gondwana-Park-Betreiber Matthias Michael Kuhl warten. Es handelt sich um eine Summe von rund 370 000 Euro, dies nach Ansicht des Landes seit Mai 2013 auf dem Standort Reden aufgelaufen sind. Das am heutigen Mittwoch als „Einigungsgespräch“ angesetzte Treffen zwischen Industriekultur Saar und Gondwana Invest brachte keinen entscheidenden Durchbruch. Man habe „Fortschritte“ erzielt, sagte Aufsichtsratschef Jürgen Barke nach dem Treffen.

Im Vorfeld hatte der Staatssekretär angekündigt,  dass das Land bei einer Nicht-Einigung umgehend gegen Kuhl klagen werde. Zu dieser Zuspitzung des Konfliktes kam es jedoch nicht. Es werde zeitnah weiterverhandelt, hieß es. Kuhl habe zugestimmt, dass er Einblick in alle Geschäftsunterlagen gewähren werde, damit sich das Land „ein vollständiges Bild von der betrieblichen Situation“ machen könne. Dabei geht es um die Prüfung, ob der Gondwana-Park auf dem ehemaligen Grubenstandort  Reden überhaupt wirtschaftlich zu führen ist. Es werde ein Wirtschaftsprüfer beauftragt, so Barke. Wie mehrfach berichtet, plant Kuhl einen Rückzug aus Reden. Er steckt in Zahlungsschwierigkeiten und erhebt seinerseits Forderungen gegenüber dem Land von über drei Millionen Euro aus dem „Bau-, Pacht- und Betriebsvertrag“. 

Der Staatssekretär erklärte, es sei „eine gute Grundlage dafür geschaffen, die Zukunftsfragen für den Standort Reden nun aktiv anzugehen“.  Von Kuhl war kein Statement zu erhalten.

Ein ausführlicher Bericht folgt in der Printausgabe der Saarbrücker Zeitung am Freitag.
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein