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Landesbeste Friseurin kommt aus Wadern

Nachrichten aus der Region Merzig.

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Wadern. ,,Fast jeder vierte Auszubildende in der Bundesrepublik bricht seine Ausbildung ab“, diese wenig erfreuliche Nachricht machte unlängst in den Medien die Runde. Dies trifft allerdings für Nina Bethscheider nicht zu. Im Gegenteil, die 19-Jährige aus Wadern hat eine besondere Leis- tung vollbracht: Sie hat ihre Ge- sellenprüfung im Jahr 2012 als Prüfungsbeste im Ausbildungsberuf Friseurin bestanden. ,,Sie ist eine Auszubildende gewesen, wie man es nur aus dem Lehrbuch kennt: hoch motiviert und immer mit 100 Prozent dabei“, lobt ihr ehemaliger Chef Martin Regert vom Friseursalon Hair- Design Regert aus Wadern. Der Präsident der Saarländischen Handwerkskammer (HWK), Hans-Alois Kirf, überreichte vor kurzem in einer Feierstunde in Saarbrücken den besten Auszubildenden des Saarlandes eine Urkunde, so auch der frisch gebackenen Friseurin aus Wadern. Lob für Ausbildungsbetrieb Bildungs- und Kulturminister Ulrich Commerçon lobte die Leistungen des saarländischen Nachwuchses und überbrachte die Glückwünsche der Landesregierung. Auch die Ausbildungsbe- triebe wurden für ihre vorbildliche Leistung im Rahmen der Ausbildung geehrt.

Weiterbildung in Seminaren Nina Bethscheider hat im Jahre 2009 ihre Ausbildung bei Hair- Design Regert in Wadern begonnen. Da der Ort ihrer Ausbil- dungsstelle gleichzeitig ihr Wohnort war, konnte sie ihre Ar- beitsstelle jeden Tag zu Fuß erreichen. Darüber hinaus besuchte sie an jeweils zwei Tagen in der Woche das Berufsbildungszentrum in Merzig. In ihrer freien Zeit, wenn andere ihren Hobbys und Vergnügungen nachgingen, bildete sie sich durch die Teilnahme an Seminaren und Salonschulungen ständig weiter. Der Aufwand war Nina Bethscheider nicht zu viel, denn sie hatte ein Ziel: Das gute Prüfungsergebnis und ihr Ehrgeiz haben sie dazu bewogen, weiter zu machen.

Nicht nur im praktischen Handwerk, sondern als künftige Lehrerin an einer Berufsschule will sie sich einbringen. Deshalb besucht Nina Bethscheider zur Zeit die Fachoberschule in Merzig, um die Fachhochschulreife zu erlangen, die Voraussetzung für ein Studium ist. In ein paar Jahren will sie ihre Ausbildung zur Lehrerin an einer Berufs- schule beenden und wäre dann in der Lage, den Nachwuchskräften aus dem Saarland ihre Kenntnisse, unterstützt durch praktische Erfahrungen, weiterzugeben.

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