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Landesligist Quierschied empfängt FCS im Saarlandpokal

Symbolfoto

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„Natürlich war unsere Freude riesengroß“, erinnert sich Kai Berrang, Torwart und Kapitän des Fußball-Landesligisten Spvgg. Quierschied an den 10. Oktober. Mit dem Spielausschuss-Vorsitzenden der Sportvereinigung, Christian Haas, verfolgte er die Auslosung zur 5. Runde des Saarlandpokals im Clubheim des FC Uchtelfangen. Als Gegner wurde Quierschied der Sieger der Partie zwischen Drittligist 1. FC Saarbrücken und Landesligist SV Scheuern zugelost. Der FCS gewann sein Viertrundenspiel mit 3:0 und sorgt damit für Hochstimmung in und um Quierschied.
Heute Abend ist es dann soweit, wenn der FCS um 19 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) auf dem Sportplatz am Franzenhaus zu Gast ist. Vor genau 60 Jahren gab es diese Pokal-Begegnung schon einmal. Vor 5000 Zuschauern lieferte der damalige Bezirksligist gegen die Hauptstädter einen großen Kampf und trotzte dem FCS ein 0:0 nach 90 Minuten ab. Quierschied verzichtete dann aber auf die Verlängerung, um diesen Achtungserfolg nicht mehr zu verspielen.

„Seit einigen Jahren kommen wir im Pokal recht weit, doch leider haben wir nie das große Los gezogen. Jetzt wird ein Traum wahr“, meint Berrang, der mit seiner Mannschaft bereits die Verbandsligisten SG Noswendel-Wadern (5:0) und FSV Hemmersdorf (7:1) aus dem Wettbewerb kickte. „Wir freuen uns alle wahnsinnig. Das ist unser Spiel des Jahres“, sagt Spielertrainer Markus Woll: „Auch, wenn wir den FCS immer in der Sommervorbereitung bei uns begrüßen dürfen, ist ein Pflichtspiel gegen das Aushängeschild des Saarlandes etwas ganz anderes. Mehr geht für uns nicht.“ Über 50 Helfer schickt der Verein ins Rennen, um die Zuschauer rund um den Kunstrasenplatz entsprechend zu versorgen. „Wir hoffen auf gutes Wetter und jede Menge Zuschauer“, sagt der Vorsitzende der Spvgg., Lutz Maurer. Er rät allen Gästen aufgrund der Parkplatzsituation zur rechtzeitigen Anreise.

Auf eine frühzeitige Anreise setzt auch Woll: „Die Mannschaft trifft sich schon um 17 Uhr, um mitzuerleben, wie sich unsere Anlage mit Zuschauern füllt. Beim Warmmachen sollen die Jungs das alles in sich aufsaugen“, sagt der 28-Jährige, der sich sportlich noch nicht geschlagen geben will und ankündigt: „Wir werden uns auf unserem Kunstrasen auch mal nach vorne trauen. Ein Tor gegen den FCS – egal, bei welchem Endergebnis – wäre eine tolle Sache.“ Dafür, dass hinten möglichst lange die Null steht, will Kai Berrang sorgen: „Das Spiel beginnt mit einem 0:0. Und so lange es so steht, haben wir eine Chance. Auf jeden Fall wollen wir den Abend genießen und nach dem Spiel zusammen mit unseren tollen Fans feiern.“

„Insgesamt hoffe ich, dass es für meine Spieler ein unvergessliches Erlebnis wird. Ich freue mich selbst total darauf, neben Milan Sasic in einem Pflichtspiel als Trainer zu stehen“, sagt Markus Woll, der seine Mannschaft im Falle einer Verlängerung sicher nicht, wie einer seiner Vorgänger vor 60 Jahren, in der Kabine lässt.
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