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Landesverband Verkehrsgewerbe Saarland will keinen Tarifvertrag mit Verdi

Völklingen. Das Tischtuch zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und dem privaten Omnibusgewerbe bleibt zerschnitten. Die Busunternehmer im Landesverband Verkehrsgewerbe Saarland (LVS) "werden keinen Tarifvertrag mit Verdi mehr abschließen". Das bekräftigte gestern das für die Tarifverhandlungen zuständige Vorstandsmitglied im LVS, Gisbert Hurth, gegenüber unserer Zeitung. "Unser Tarifpartner ist und bleibt die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) im Christlichen Gewerkschaftsbund", sagte Hurth. Der Lohn- und Gehaltstarifvertrag mit der GÖD laufe am 30. Juni 2010 aus. Danach werde über einen weiteren Vertrag mit der GÖD verhandelt.

Verdi griff gestern in einer Erklärung den Völklinger Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) an. Denn er lasse zu, dass die Beschäftigten der Völklinger Verkehrsgesellschaft (VVG), an der die Stadt über die Völklinger Verkehrsbetriebe zu 49 Prozent beteiligt ist, weiterhin nach dem Tarifvertrag des privaten Omnibusgewerbes bezahlt werden und nicht nach dem Tarifvertrag Nahverkehr (TVN) Saarland. Lorig verweist darauf, dass es einen VVG-Aufsichtsratsbeschluss gibt, mit Verdi im Januar Sondierungsgespräche aufzunehmen. Dort soll geklärt werden, welchen Tarifvertrag die VVG ab dem 1. Juli 2010 akzeptiert, den TVN oder den des privaten Gewerbes. Die restlichen 51 Prozent an der Völklinger VVG halten das Großrosselner Busunternehmen Aloys Baron und die A. Philippi GmbH, eine Tochter von Saar-Pfalz-Bus (vormals RSW Regionalbus Saar-Westpfalz).
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