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Landstraße zwischen Spiesen und Rohrbach eine Woche gesperrt

Nachrichten aus der Region Neunkirchen.

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Spiesen. Kurve an Kurve schlängelt sich die Landstraße L 241 zwischen Spiesen und Rohrbach unmittelbar am Wald entlang. Was für Naturfreunde idyllisch wirken mag, birgt aber auch Gefahren. Denn stellenweise ragen Baumkronen bereits in die Straße hinein. Einen Zustand, den Förster Bodo Marschall nicht länger hinnehmen möchte. Zu hoch ist ihm das Risiko, dass ein Baum auf die Straße krachen könnte. „Als Eigentümer ist man schließlich verpflichtet, Gefahren, die vom eigenen Grundstück ausgehen, zu beseitigen“, sagt der Förster. Deshalb rückt ab kommenden Montag, 6. Februar, schweres Gerät an: Die Bäume, von denen eine Gefahr für Autofahrer ausgeht, werden gefällt, zerkleinert und abtransportiert. Für diese aufwendigen Arbeiten muss die L 241 voraussichtlich für eine Woche voll gesperrt werden. Die Bäume, die von der Maßnahme betroffen sind, sind noch recht jung: „Vergleicht man sie mit Menschen, wären sie im Grundschulalter“, erklärt Marschall.

Große Baumfäll-Aktion Man werde die Bäume großzügig am Straßenrand entfernen. Dahinter könnten dann standfeste Bäume heranwachsen. Förster Marschall weiß, dass die Fällarbeiten und vor allem die dafür notwendige Straßensperrung, für Unmut in der Bevölkerung sorgen könnten, doch hofft er auf Verständnis. „Es macht keinen Sinn, immer mal wieder vereinzelte Bäume rauszuschneiden“, so der Förster. „Jetzt machen wir einmalig eine große Aktion.“ Über zirka 1100 Meter zieht sich die Strecke, entlang derer die Bäume gefällt werden. Von Spiesen aus gesehen, sind die Bäume am rechten Fahrbahnrand betroffen. Eigentümer dieser Waldabschnitte sind der Saarforst, die Straßen- und Autobahnmeisterei Rohrbach sowie die Gemeinde Spiesen-Elversberg. „Hier arbeiten drei Grundstückseigentümer Hand in Hand“, lobt Marschall die Zusammenarbeit. evy

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