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Langfinger klauen immer häufiger Notrufsäulen

Hinweis ins Leere: Von einer Notrufsäule zwischen Karlsbrunn und Ludweiler ist gestern nur die Säule übrig geblieben. Der Rest wurde gestohlen.

Hinweis ins Leere: Von einer Notrufsäule zwischen Karlsbrunn und Ludweiler ist gestern nur die Säule übrig geblieben. Der Rest wurde gestohlen.

Auf der Landstraße 276 zwischen Ludweiler und Karlsbrunn ist die Notrufsäule aber jetzt schon nicht mehr da. Die Deutsche Telekom hat dem saarländischen Innenministerium in einem der SZ vorliegenden Schreiben mitgeteilt, dass die zuständige Polizeidienststelle der Telekom den Diebstahl der Notrufsäule am 14. Juni mitgeteilt habe. Offensichtlich hätten Langfinger die komplette Notrufsäule einfach mitgehen lassen, um das Innenleben auszuschlachten oder einfach ein schönes Deko-Stück für den Partykeller zu bekommen.

Die Deutsche Telekom, die 2014 aber sowieso alle Notrufsäulen wegen veralteter Technik beseitigt, hat dem Ministerium den Notrufanschluss jetzt zum 31. August gekündigt. „Eine Wiederinbetriebnahme ist ausgeschlossen“, teilte die Deutsche Telekom mit. Heute habe fast jeder Autofahrer ein Handy. Damit seien die Säulen überflüssig, hieß es von Telekom-Sprecher Niels Hafenrichter.

Nun wird der Landesbetrieb für Straßenbau die blauen Hinweistafeln, die auf das Notruftelefon an der Landstraße hinweisen, auch noch entfernen, kündigte Thorsten Bischoff, Sprecher des saarländischen Verkehrsministeriums an. Der Diebstahl von Notrufsäulen sei übrigens keine Seltenheit. Im Saarland wurden im ersten Halbjahr 2013 schon geklaut: neben der Säule im Warndt auch die in Nonnweiler und Eppelborn. bub
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