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Lebacher Pferderennen mit Tausenden Besuchern

Die Sonne ließ sich nur selten blicken, dennoch kamen die Besucher am Rennplatz Hofgut La Motte auf ihre Kosten. Bürgermeister Arno Schmidt freute sich trotz geringerer Starterzahl über die Zuschauerresonanz.

Lebach. Sehen und gesehen werden hieß es wieder mal beim Lebacher Pferderennen am gestrigen Sonntag. Zwar hatten sich nur wenige Sonnenstrahlen durch die Wolken verirrt, aber Zuschauer und Reiter waren gerüstet. Gleich zu Beginn kurz nach 14 Uhr kam es zum ersten Sturz, der aber glimpflich verlief. Beim Trabrennen brach bei einem Wagen das Rad, der Fahrer stürzte, hielt sich am Zügel fest und konnte sein Pferd sogar noch in den Innenraum lenken. Dort wurden Ross und Reiter direkt versorgt. Die Zuschauer waren zunächst erschrocken, dann aber beruhigt, als der Reiter direkt auf eigenen Füßen stehen konnte.

Das Geläuf war zwar trocken, da es in letzten Tagen nicht geregnet hatte, aber "das ist nun mal eine Naturbahn", so der Pressesprecher der Stadt Lebach, Toni Bartz. "Die Löcher in der Bahn wurden mit Sand ausgefüllt, aber die Unebenheiten lassen sich nun mal nicht komplett beheben", erklärte Bartz.

Die Organisation, die in bewährter Hand von Hans-Gerd Löw lag, klappte wie immer hervorragend. Eine ausreichende Zahl an Helfern war im Einsatz. Für Essen und Trinken wurde ebenso gesorgt. Die Zuschauer - meist welche, die jedes Jahr kommen - hatten nicht nur Kinderwagen und Hunde dabei, sondern waren auch mit Campingstühlen, Decken und Ferngläsern ausgestattet. Am Totalisator herrschte vor den jeweiligen Rennen Hochbetrieb, obwohl in diesem Jahr weit weniger Pferde am Start waren als sonst. Für die Zuschauer dennoch kein Problem, auch wenn bei den Wetten keine entsprechend hohen Quoten zusammenkamen.

Bürgermeister Arno Schmidt meinte: "Das ist nicht so tragisch, denn 90 Prozent der Besucher in Lebach kommen zum Zuschauen. Natürlich gehört auch das Ausfüllen eines Wettscheines dazu." Dieser Meinung waren auch Ingeborg und Ludwig Welter. "Einen oder mehrere Zettel fülle ich aus, es muss ja kein großer Betrag sein", sagte Ingeborg Welter. Ein bisschen Kribbeln müsse es schon. Und hat sie schon mal gewettet? "Ja, wir haben eigene Pferde", erzählte sie. Ihr Mann Ludwig sei früher selbst bei Pferderennen im Sattel gewesen. Aber mittlerweile nicht mehr. Heute kommt das Paar aus Wemmetsweiler nur noch als Zuschauer und genießt die Atmosphäre. "Das Grüne Band der Saar in Lebach ist für uns ein Muss", betonte das Ehepaar.




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