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Leserreporter: Bargeld verschwindet immer wieder aus der Post

Mehrfach sei ihr Bargeld aus Briefen gestohlen worden, die sie verschickt habe, klagt eine Völklinger Familie. Das Kuriose sei, dass eine Geburtstagskarte scheinbar ungeöffnet ohne die Scheine zugestellt wurde, berichtet Alois Schichtel. „Dass wir das Geld nicht per Einschreiben geschickt haben, war unser Fehler“, sagt der SZ-Leser-Reporter. Ihn störe jedoch die Raffinesse, mit der die Diebe vorgehen: „Riechen die, dass da Geld drin ist?“ Die Nachforschungs-Aufträge bei der Post, die zudem nicht für den Schaden haftet, hätten nichts gebracht.

Alexander Böhm, Sprecher der Deutschen Post, sagt: „Das ist leider kein Einzelfall, so etwas gibt es immer wieder.“ Bargeld gehöre weder in einen normalen Brief noch in ein Einschreiben. Denn das sei gegen die Versendungs-Bestimmungen. Beträge bis zu 100 Euro sollten nur als „Wert national“-Sendungen aufgegeben werden, rät der Sprecher. Diese kosten zwar 3,95 Euro mehr, seien aber versichert. Darüber, wie Kriminelle das Bargeld aufspüren, könne er nur spekulieren.

Hermann-Josef Flesch, Leiter des Kriminaldienstes der Polizei in Völklingen, geht davon aus, dass die Diebe mehrere Sendungen öffnen, durchsuchen und wieder verschließen. Gerade in Trauerkarten sowie Briefen zu Anlässen wie Ostern, Kommunion oder Konfirmation werde oft Bargeld verschickt, sagt Post-Sprecher Böhm. Diese lösten bei Kriminellen „gewisse Signale“ aus. Im konkreten Fall liege der Polizei eine Anzeige vor, sagt Flesch. Häufungen im Raum Völklingen sind dem Kripobeamten jedoch nicht bekannt. Die Ermittlungen erfolgten in enger Zusammenarbeit mit der Post.

Den Tipp zu diesem Artikel kam von Leserreporter Alois Schichtel. Wenn Sie auch Interessantes zu erzählen haben, melden Sie sich via Sprachnachricht unter Tel. (06 81) 5 95 98 00 oder E-Mail leser-reporter@sol.de oder nutzen Sie unser Onlineformular unter www.saarbruecker-zeitung.de/leserreporter.
 
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