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Leukämie: Wer will dieser Saarländerin helfen?

Hofft auf Hilfe: Petra Stuppy-Hunold.

Hofft auf Hilfe: Petra Stuppy-Hunold.

Mit den Worten „Ich würde Ihnen gerne etwas anderes sagen. Aber es ist Leukämie“, riss der Arzt Petra Stuppy-Hunold damals aus ihren Lebensplänen. „Ich dachte: Das kann nicht sein. Nicht ich. Nicht jetzt“, erinnert sich Petra an den bisher schwersten Moment ihres Lebens. Wenige Stunden später fand sie sich noch am selben Tag in der Homburger Universitätsklinik wieder, wo sie auch heute noch stationär behandelt wird. „Momentan geht es mir den Umständen entsprechend gut“, sagte Petra Anfang des Monats und erklärte: „Solch eine Therapie ist ein ständiges Auf und Ab, und man muss lernen, damit umzugehen.“

Bisher hat sie zwei Chemotherapie- Zyklen hinter sich. Ein Zyklus dauert sieben Tage, an denen Petras Körper rund um die Uhr über einen zentralen Venenkatheter am Hals Chemo- und andere Medikamente zugeführt werden. Einem Zyklus folgen drei Wochen Regeneration, in der das durch die Therapie zerstörte Knochenmark und damit das Immunsystem „auf Null runtergefahren wurden“, wie Petra es beschreibt. Von den üblichen Nebenwirkungen – wie Haarausfall, Müdigkeit oder Entzündungen der Schleimhäute – abgesehen ist ihr Körper in dieser Phase anfällig für Infekte.

„Meine Hoffnung ist sehr groß. Ich bin voll optimistisch, dass alles gut wird und ich hoffentlich noch in diesem Jahr das Krankenhaus geheilt entlassen kann“, sagt Petra kämpferisch und ergänzt lächelnd: „Die Frage ist halt nur, wie lange es dauert. Geduld war noch nie meine große Stärke . . .“

Wenige Tage nach dieser Äußerung wurde ihr das Ergebnis der jüngsten Untersuchung mitgeteilt. Schlechte Zellen sind immer noch vorhanden, sodass sie einen dritten – und dieses Mal noch härteten – Chemo- Zyklus auf sich nehmen muss. „Das reißt einen natürlich wieder ziemlich runter“, sagt Petra enttäuscht: „Jetzt heißt es wieder einen Monat Chemo und dann wieder hoffen. Das ist schon sehr belastend, aber da muss ich durch . . .“

Noch etwas will Petra noch etwas loswerden: „Ich möchte mich auf diesem Weg bei den Initiatoren der Aktion – allen voran meiner Freundin Rita Schlicker – , allen Helfern, Geldspendern und allen Menschen, die sich typisieren lassen, bedanken. Nur durch solche Aktionen kann Leuten wie mir, die an Leukämie erkrankt sind, geholfen werden.“


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