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Linke fordert kostenlose Busse zum Schwimmbad

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Homburg. Das Ambiente war urig, die Musik von Andi und Stefan ebenfalls und der Andrang ziemlich groß: Die Homburger Linken hatten sich am Freitagabend zum Neujahrsempfang in der Gaststätte Sportzentrum Erbach getroffen – und waren ziemlich guter Dinge.

Noch bevor es losging mit den Worten zum vergangenen und neuen Jahr, waren die Tische gut besetzt, so dass es für die Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende im Homburger Stadtrat, Barbara Spaniol, gar nicht so einfach war, sich händeschüttelnd und begrüßend nach vorne durchzuarbeiten. Zunächst war es dann aber an Uwe Rech, dem Ortsvereins-Vorsitzenden, den offiziellen Teil einzuläuten. Das tat er kampfeslustig. Es müsse Schluss damit sein, dass der Bürger für die falsche Politik die Rechnung bezahlt, forderte er und als Negativ-Beispiel mussten Banker und Banken herhalten. Belastet würden auch die Homburger genug. Deswegen dürfe es keine weiteren Abgaben, Steuern oder Erhöhung derselben geben. „Homburg ist teuer genug“, rief er der Menge zu.

Und er hatte noch ein paar Vorwürfe an die Stadt mitgebracht: Der vorgeschlagene Armutsbericht sei abgelehnt worden, ebenso wie die von den Linken geforderte Medikamenten- und Kleiderbörse. Dann nahm er sich die Unternehmen vor, sein Vorwurf: Diese hätten Fachkräfte abgebaut und gleichzeitig Leiharbeiter zu Billiglöhnen eingestellt.

Die nächste am Mikrofon, Barbara Spaniol, sagte erst einmal etwas zum Ort des Empfangs: Dass gerade das Sportzentrum Erbach gewählt wurde, sei ein „Signal und ein klares Bekenntnis. Wir wollen, dass ihr saniert werdet und weiter wachst.“ Danach war bei ihr das Homburger Dauerthema Freibad beziehungsweise geplantes Kombibad dran. Die Linken hätten sich für ein neues, attraktives Bad ausgesprochen. Eine Stadt wie Homburg brauche das. Allerdings: „Einfach das Freibad zumachen, wird es für uns nicht geben.“ Zumindest müsse ein kostenloser Bustransfer zu den umliegenden Bädern gewährleistet werden. Zudem solle die Idee, den Jägersburger Brückweiher als Badesee zu nutzen, „ernsthaft geprüft werden“. Weiter sprach sie sich neben anderem für die Wiederbelebung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken aus.

Letzter im Redner-Trio war der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Bundesvorsitzende der Linken, Heinz Bierbaum. Er charakterisierte die Partei als „stabilen politischen Faktor trotz einiger Probleme“. Seine weiteren Themen waren unter anderem das Ja zur echten Gemeinschaftschule, der wirtschaftliche Aufschwung, der bei einem Großteil der Bevölkerung nicht ankomme und die Forderung nach „kräftigen Lohnerhöhungen in diesem Jahr“. Das alles wurde reichlich beklatscht, bevor Andi und Stefan mit Keyboard, Saxophon und Gesang wieder übernahmen.
 
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