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Lizenz für ungetrübten Badespaß

Im Würzbacher Weiher ist das Baden offiziell nicht erlaubt. Zwar gilt die Wasserqualität als unbedenklich, doch ist die Sichttiefe nicht ausreichend.

Im Würzbacher Weiher ist das Baden offiziell nicht erlaubt. Zwar gilt die Wasserqualität als unbedenklich, doch ist die Sichttiefe nicht ausreichend.

Saarbrücken/Metz. Die Badegewässer in der Großregion Saar-Lor-Lux sind in diesem Sommer praktisch ohne Beanstandungen. Das haben Recherchen unserer Zeitung sowie der in Metz erscheinenden Tageszeitung „Républicain Lorrain“ ergeben. Die in diesem Sommer vom saarländischen Gesundheitsministerium vorgenommenen Tests im Bostalsee und im Losheimer Stausee hatten jeweils zum Ergebnis: „ausgezeichnete Qualität“.

Anders sahen die Analysen der Nied aus, die in jedem Sommer auch viele Paddler, Camper und Badegäste anlockt. Die vorgenommenen Untersuchungen, zuletzt am 29. Juni, hätten hier das von der Gemeinde Rehlingen-Siersburg verhängte Badeverbot bestätigt. Insgesamt komme man zu dem Urteil: „mangelhafte Qualität“.

Auf hohem Niveau ist die Qualität der Badegewässer in Lothringen. 44 Weiher, Seen und Naturbäder wurden in die Kategorie jener Badegewässer aufgenommen, die den hohen Anforderungen der EU-Norm genügen, daunter all jene Wasserflächen, die von den Saarländern mit Vorliebe an Wochenenden aufgesucht werden wie Stock-, Hanauer oder Mittersheimer Weiher.

Zur besten Gewässerkategorie, die auf Grund der Messwerte der vergangenen vier Jahre ermittelt wurde, zählen demnach der Etang de la Forge in Abreschviller, der Hasselfurther Weiher bei Bitsch, der Mittersheimer Weiher, der Etang L’Eveque in Saarburg sowie das Camping-Bad am Schiffshebewerk in Henridorff. Auch die Seen von Gérardmer und Xonrupt-Longemer im Vogesen-Département gehören zu dieser besten Kategorie.

Zur zweiten Kategorie von Gewässern, in denen jährlich zwei Sicherheitskontrollen vorgenommen werden, zählen unter anderem der Strand von Heudicourt am Lac de Madine, der Mutche-Weiher von Morhange, der Stockweiher am Strand von Langatte, der Hanauer Weiher oder der Freizeitpark Grand Bleu in Pont-à-Mousson.

Daneben gibt es eine Reihe weiterer Gewässer der Kategorie B, in denen sicherheitshalber in jeder Saison eine erhöhte Zahl von Proben genommen werden, die jedoch trotzdem als uneingeschränkt badetauglich eingestuft werden wie etwa das Naturbad Ramstein in Bärenthal oder der Tiefenbacher Weiher in Puttelange-aux-Lacs.

Auch in Luxemburg oder in Rheinland-Pfalz hat man keine Probleme mit dem Badevergnügen. So entsprechen laut „Républicain Lorrain“ in diesem Jahr alle 20 luxemburgischen Strandbäder erstmals den europäischen Normen. Ähnlich gute Nachrichten gibt es in Rheinland-Pfalz.

Hintergrund

Im Internet kann man die aktuelle Beurteilung eines Badegewässers etwa unter folgenden Adressen nachlesen: www.lorraine.sante.gouv.fr oder unter dem Stichwort „Badegewässer“ auf den Web-Seiten der saarländischen sowie der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Sehr ausführlich werden die Informationen in Rheinland-Pfalz dargestellt. Denn da findet man nicht nur die Belastung mit Coli-Bakterien oder Enterokokken, sondern auch Temperatur und pH-Wert. gf







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