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Lob für die Malteser von oben

Saarbrücken. Der Papst und die 30.000 Pilger sind wieder zu Hause. Und die Malteser aus Saarbrücken, die beim Papstbesuch in Freiburg im Einsatz waren, brachten von dieser Station des Papstbesuches unvergessliche Erinnerungen mit.

„Das Wetter hat mitgespielt, es herrschte eine freundliche Stimmung, und wir hatten nur wenige Patienten“, sagt Peter Horstmann. Er leitet die Einsatzdienste der Saarbrücker Malteser. Von Freitag bis Sonntag hatte Horstmann mit 30 Kollegen aus Saarbrücken in Freiburg für die Pilger gesorgt.

„Kreislaufprobleme, leichte Dehydrierung und Insektenstiche waren die üblichen Beschwerden“, sagt der Rettungsexperte. So hatten die meisten Sanitäter genügend Zeit, den Worten des Heiligen Vaters zu folgen. „Was der Papst predigte, wirkt nach. Sein Aufruf an die Gläubigen, als Christen aktiv zu sein, trifft auf uns Malteser genau zu“, sagt Horstmann.

Er ist stolz auf die Botschaft, die Benedikt über ein Malteser-Team, das während des Besuches immer in seiner Nähe war, an alle Malteser richtete. „Benedikt XVI. hat den Maltesern gedankt und uns immer genügend Schutzengel gewünscht“, sagt Horstmann. Der Saarbrücker sieht die Einsatzpläne für den Sanitätsdienst durch den Verlauf des Papstbesuches bestätigt. 30 Saarbrücker Malteser waren in Freiburg im Einsatz. Zu den vier Großveranstaltungen in Berlin, Erfurt, Etzelsbach und Freiburg mit 300.000 Besuchern hatten die Malteser mehr als 2000 Helfer aus ganz Deutschland entsandt.

Auf der Rückreise wurden die Saarbrücker Malteser noch einmal aktiv. Sie fanden an einer französischen Autobahnraststätte, wo sie eine Pause machten, einen bewusstlosen polnischen Lkw-Fahrer. Schnell stellten die Retter fest, dass der Mann einen Herz-Kreislaufstillstand hatte.

Sofort begannen Malteser mit der Herzmassage. Bis französische Kollegen auf dem Rastplatz eintrafen, holten die Saarbrücker den Patienten zwar noch einmal ins Leben zurück. Trotz aller Rettungsversuche starb der Mann aber später in einem Krankenhaus. red
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