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Lohn-Streit: Saarlands Unternehmerverband kritisiert Luxemburgs Premier Juncker

Saarbrücken. Mit massiver Kritik hat die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU) auf den Vorwurf des luxemburgischen Premiers Jean-Claude Juncker reagiert, die Deutschen machten mit niedrigen Löhnen Profit auf Kosten anderer Länder. Die Löhne seien in Luxemburg deutlicher gestiegen, als in Deutschland.

VSU-Hauptgeschäftsführer Joachim Malter: "Das ist eine Täuschung der Öffentlichkeit. Während die deutsche Wirtschaft mit erstklassigen Produkten und tollem Service ihre Kunden gewinnt und hält, besteht das Geschäftsmodell Luxemburgs darin, sich als Finanzplatz zu positionieren."

Der eigentliche Erfolg der Finanzmetropole Luxemburg liege darin, dass man mit Niedrigsteuern auf Zinserträge und einen extrem hohen Datenschutz für Anleger einen Profit erziele, "mit dem man den Staatshaushalt und die Sozialversicherungs-Systeme in Luxemburg mitfinanziert", meint Malter. Deshalb seien vor allem die Netto-Löhne in Luxemburg so viel günstiger, als in Deutschland.

Die deutschen Arbeitskosten würden unter überdurchschnittlichen Steuern und Sozialabgaben leiden. Auch die Zahl der Hartz-IV-Aufstocker könne nicht als "Beleg für vermeintlich unsoziale Arbeitsbedingungen" herhalten, so der VSU-Hauptgeschäftsführer. Für die große Mehrheit der Aufstocker gelte, dass nicht zu niedrige Löhne pro Stunde, sondern die geringe Arbeitszeit der Grund für die staatliche Unterstützung seien. red
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