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Lokalkolorit und Lustiges auf der Leinwand: Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt ab heute facettenreiche Filme

Im Film „Alles steht Kopf“ entwickeln Rileys Emotionen plötzlich ein Eigenleben. Foto: Pixar

Im Film „Alles steht Kopf“ entwickeln Rileys Emotionen plötzlich ein Eigenleben. Foto: Pixar

Der Christliche Verein Junger Männer ( CVJM ) St. Ingbert , die Jugendpflege der Stadt St. Ingbert und Kinowerkstatt St. Ingbert laden am heutigen Freitag um 21.45 Uhr zum Freiluftkino an der Christuskirche in Rohrbach, Blücherstraße, ein. Gezeigt wird der neueste Streich von den Pixar Animation Studios „Alles steht Kopf“. Am morgigen Samstag um 19 Uhr gibt es die Kinopremiere des Films „C'est à nous! Auf der Suche nach ein wenig Offbeat!“, einem Film der Filmemacher Michael und Nina Vester über die St. Ingberter Band „Jelly Toast“ in der Kinowerkstatt mit anschließendem Live-Konzert im Jugendzentrum St. Ingbert . „Jelly Toast“ wurde im Jahr 1999 gegründet und wird mittlerweile als Urgestein der saarländischen Ska-Szene gehandelt. Ihre Musik mischt Ska mit Einflüssen von Funk, Reggae und Punkrock. Das neueste Album der Band, „C'est à nous!“, erschien im November letzten Jahres. Szenen der Studioaufnahmen dieses Albums sind in dem Dokumentarfilm zu sehen.

 

Die Doku zeigt jedoch vor allem, wie die Musiker versuchen, die Begeisterung und Leidenschaft für das gemeinsame Projekt trotz Alltagsstress und weiter Distanzen aufrecht zu halten und sich die Liebe zur Musik zu bewahren.

 

„Möchten Sie mir bei meinem Selbstmord helfen?“: Diese Frage stellt der Hauptdarsteller in dem Film „Der Geschmack der Kirsche“ in dem in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichneten Film. Er stammt von dem letzte Woche verstorbenen iranischen Regisseur Abbas Kiarostami. Die Kinowerkstatt zeigt den preisgekrönten Film an zwei Terminen: Sonntag, 17. Juli, um 18 Uhr und am Montag, 18. Juli, um 20 Uhr. Abbas Kiarostami hat das wahrscheinlich interessanteste Filmwerk der Welt geschaffen. In „Der Geschmack der Kirsche“ kurvt ein mittelalter Mann im Auto durch Teheran, durch die hässlichen Vororte. Er sucht einen Helfer, der eine Schaufel besitzt und keine Fragen stellt, denn der Held möchte Selbstmord begehen. Der Komplize soll das Grab schaufeln, er wird Schlaftabletten nehmen und sich hineinlegen, und dann will er verbuddelt werden, und keiner soll wissen, was aus ihm geworden ist. „Der Geschmack der Kirsche“ ist kein Film über den Tod, sondern vielmehr ein Film über die Freude am Leben. Weiter läuft am Sonntag, um 20 Uhr, und am Montag um 18 Uhr „Vor der Morgenröte“ (Deutschland, Frankreich, Österreich 2015) mit Josef Hader, Barbara Sukowa, Aenne Schwarz, Matthias Brandt , Charly Hübner und anderen. Maria Schraders Film über Stefan Zweig ist ein ästhetisches und ein erzählerisches Fest.

 

kinowerkstatt.de

 

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