L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

L125

Priorität: Dringend

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Losheim: "Gehörlose" Betrüger gefasst

Losheim. Dank einer aufmerksamen Passantin erwischte die Polizei in Losheim am Mittwoch drei mutmaßliche Betrüger auf frischer Tat. Die rumänischen Staatsangehörigen im Alter von 14, 22 und 28 Jahren hatten dort vermeintliche Spenden für einen nicht existierenden Taubstummenverband gesammelt. Der Frau, auf deren Hinweis hin die Polizei aktiv wurde, war in der Ortsmitte von Losheim ein junger Mann aufgefallen, der ihr ein Klemmbrett mit einer Liste vorhielt und offensichtlich den Eindruck erwecken wollte, dass er gehörlos sei. Als die Passantin die Aufschrift auf der Liste: „Sammlung für Taubstumme“ las, erinnerte sie sich an eine Presseveröffentlichung vor wenigen Tagen und informierte die Polizei. Wie die Beamten feststellten, handelte es sich bei den angetroffenen Personen (dem vermeintlichen Spendensammler und zwei Begleitern) um drei rumänische Staatsangehörige, die bereits am 7. Mai in Namborn-Eisweiler bei einer ähnlichen vorgetäuschten Spendensammlung beobachtet worden waren.

Ominöse Spendenliste

Sie konnten weder einen Sammlerausweis noch eine behördliche Sammlungserlaubnis vorzeigen, teilt die Polizei mit. Die von ihnen mitgeführte Spendenliste trug folgende Inschrift: „Zertifikat des regionalen Verbundes für taubstumme und körperlich behinderte Menschen: Für Taubstumme und körperlich behinderte Menschen und fur Kinder ohne Obdach möchten wir ein internationales Zentrum errichten. Wir danken für Ihre Hilfe.“ Unleserlich aufgelistet waren drei unbekannte Spender, die bereits insgesamt 35 Euro gespendet haben sollten.

Ermittlung wegen Betrugs

Die polizeilichen Schritte gegenüber den drei Männern wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Saarbrücken sowie dem Kreisjugendamt durchgeführt. Weil das Trio angab, die deutsche Sprache nicht zu verstehen, musste unter anderem ein Dolmetscher hinzugezogen werden. Nach Feststellung der Personalien der drei mutmaßlichen Betrüger und Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Betruges wurden die drei Personen nach Polizeiauskunft wieder entlassen. red


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