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Luchse sollen Saarländer werden

Saarbrücken. Der Luchs soll wieder im Saarland heimisch werden. Das teilte das Umweltministerium am Freitag mit. Es geht davon aus, dass das Land bereits zu den Streifgebieten der bis zu 25 Kilogramm schweren Tiere zählt. Eine isolierte Ansiedlung sei im Saarland nicht sinnvoll, dagegen spräche beispielsweise die geringe Fläche, die dem Luchs keinen ausreichenden Lebensraum bieten würde.

Es soll allerdings geprüft werden, wie durch Vernetzung von Lebensräumen der Luchs in den saarländischen Wäldern wieder auf Jagd gehen kann. Das Ministerium will ein langfristig angelegtes Projekt initiieren, gemeinsam mit Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg und Belgien. Bereits heute sei der Luchs beispielsweise in großflächigen Waldgebieten wie in den Nordvogesen, dem Hunsrück und der Eifel „zunehmend etabliert“, so das Ministerium. Staatsekretär Klaus Borger (Grüne) erklärte, dass der Luchs, das Wildtier 2011, zu einem Symbol des Waldlandes Saarland werden könnte. Ministeriumsprecherin Sabine Schorr sagte, dass ein Luchs-Experte die Wälder analysieren werde. Die Tiere gelten als scheu, ein Angriff auf Menschen sei nicht bekannt.

Unterdessen wies der Ökologische Jagdverband darauf hin, dass er bereits 2010 eine Resolution für eine Vernetzung der Gebiete mit Luchs-Populationen verabschiedet habe. Das Saarland könnte zum entscheidenden Bindeglied unter dem Leitbegriff „Saar-Lor-Luchs“ werden. pg




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