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Ludwigspark: CDU will Einbahnstraßen

Nach dem Pokalspiel lässt die CDU prüfen, wie sich unter anderem die Verkehrssituation auf dem Ludwigsberg verbessern lassen könnte.

Nach dem Pokalspiel lässt die CDU prüfen, wie sich unter anderem die Verkehrssituation auf dem Ludwigsberg verbessern lassen könnte.



Saarbrücken. Im Ludwigsparkstadion waren die Spuren des DFB-Pokalspiels noch deutlich sichtbar, als am Montag Mitglieder der CDU-Stadtratsfraktion mit Parteifreunden vom Rodenhof dort vorbeischauten: Auf den Rängen zeugten tausende von Plastikbechern und Papierfetzen davon, dass am Sonntag rund 30 000 Zuschauer ins Stadion auf dem Rodenhof geströmt waren. Und deren Autos hatten die engen Straßen auf dem Rodenhof verstopft. „Sobald im Stadion oder in der Saarlandhalle eine Großveranstaltung ansteht, herrscht auf dem Rodenhof Chaos“, stellte CDU-Stadtrat Gerd Bauer fest. Manche Besucher würden sogar so parken, dass die Feuerwehr nicht mehr durchkäme, falls es zum Beispiel in der Ziegelstraße brennen sollte.

„Wenn das neue Stadion kommt, muss auch das Parkproblem gelöst werden“, fordern die Christdemokraten. Dann – so meinen die Christdemokraten – könnte zum Beispiel auf dem Haldengelände am Pfeifershofer Weg rund 800 Meter vom Stadion ein großer Parkplatz entstehen, von dem aus man zu Fuß in Stadion gehen könnte. Kurzfristig könnte nach Auffassung der CDU-Politiker eine neue Verkehrsführung Abhilfe schaffen: Danach dürften die Autofahrer bei Großveranstaltungen nur noch über die Jägersfreuder Straße den Rodenhof hinaufund nur über Ziegel- und Ottweiler Straße hinunterfahren. Dann wären die Straßen zwar noch immer zugeparkt, allerdings gäbe es dort keinen Gegenverkehr mehr.

Dieses Einbahnstraßensystem – so meinen die CDU-Politiker – könnte man immer nur bei Veranstaltungen einrichten und zwar mit Hilfe von relativ billigen wegklappbaren Verkehrsschildern. Das Gleiche schlagen die CDU-Politiker im Bereich Schwering-, Usener-, Gräff- und Offenbergstraße vor. Vor allem die schmale Schweringstraße sei ist meist auf beiden Seiten zugeparkt – und zwar lückenlos. Wenn sich dann zwei Autos entgegenkommen, gibt’s keinen Platz, wo sie sich ausweichen können.

Da die meisten Anwohner ohnehin nur vom Sittersweg aus in die Schweringstraße fahren, könnten sich die CDU-Politiker vorstellen, dass auch diese zur Einbahnstraße wird und zwar dauerhaft. Offenberg-, Usener- und Gräffstraße könnten sich als Einbahnstraßen an die Schweringstraße anschließen, sodass zwei nebeneinander liegende Ring-Einbahnstraßen entstünden. Die CDU-Stadtratsfraktion will jetzt die Stadtverwaltung bitten zu prüfen, ob sie diese Ideen realisieren kann. Die CDU-Politiker wollen die entsprechenden Anträge im Bauausschuss stellen – sie hoffen, dass sie dabei auch von den anderen Fraktionen unterstützt werden. al
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